8 Punkte für eine globale Agenda strukturellen Wandels in der COVID-19-Pandemie

Regierungen haben weltweit mit beispielloser Intensität auf die COVID-19-Pandemie reagiert. Sie haben damit bewiesen, dass sie handlungsfähig sind und der Privatwirtschaft nicht das Feld überlassen müssen, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist. Jetzt braucht es eine zweite Welle der politischen Reaktionen auf die Pandemie, die nicht nur auf die Erholung der Wirtschaft zielt, sondern vielmehr die global notwendigen systemischen Veränderungen in Gang setzt. weiterlesen

Offensive Arbeitsmarkt: Was nun getan werden muss

Der österreichische Arbeitsmarkt leidet massiv unter den Folgen der gesundheitspolitischen Reaktionen auf die Corona-Pandemie. Die Arbeitslosigkeit ist um fast 23 Prozent höher als im Vorjahr, die Beschäftigung ist um knapp 2 Prozentpunkte zurückgegangen und mehr als 450.000 Beschäftigte sind immer noch in Kurzarbeit. Es ist also hoch an der Zeit für eine beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Offensive, mit vier Eckpunkten: Qualifizierung, öffentliche Beschäftigung, bessere Einkommenssicherung und ein gut ausgestattetes Arbeitsmarktservice. weiterlesen

Win-win-Situation für die Zukunft des öffentlichen Busverkehrs schaffen!

Die Umstellung auf umweltfreundliche Busse im öffentlichen Nahverkehr wird die Kommunen viel Geld kosten. Der Bund und die Länder sind gefordert, damit dies nicht zulasten des Ausbaus im öffentlichen Verkehr erfolgt. Zudem bedarf die gängige Ausschreibungspraxis, die soziale Errungenschaften zu einem Wettbewerbsnachteil verkehrt hat, einer Kehrtwende. Soziale Kriterien müssen bei der Vergabe von Aufträgen zukünftig berücksichtigt werden. weiterlesen

Equal Pay Day 2020: 22. Oktober, 71 Tage Gratisarbeit

Hätten am Ende des Jahres im Schnitt alle – egal ob Mann oder Frau – gleich hohe Beträge am Jahres-Lohnzettel stehen, dann wäre der „Equal Pay Day“ der 31. Dezember. 2020 ist dieses Datum bei Vollzeitbeschäftigten aber schon am 22. Oktober! Von da an müssen Frauen also bis zum Jahresende 71 Tage quasi „gratis“ arbeiten, um auf das durchschnittliche Jahreseinkommen der Männer zu kommen. weiterlesen

Die AutorInnen

avatar for Susanne PernickaSusanne Pernicka

Susanne Pernicka beschäftigt sich am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz mit Fragen der Europäisierung und Transnationalisierung der Arbeitsbeziehungen und dem Beitrag von Gewerkschaften, Unternehmensverbänden und sozialen Bewegungen an der Restrukturierung von Wirtschaft und Gesellschaft in Europa und den USA.

avatar for Giorgos ArgitisGiorgos Argitis

Giorgos Argitis ist Professor für Makroökonomie (Universität Athen) und wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Arbeit des gewerkschaftlichen Dachverbandes im privaten Sektor in Griechenland (INE GSEE).

avatar for Günther WallraffGünther Wallraff

Journalist und Schriftsteller, Veröffentlichung u.a.: "Industriereportagen", "13 unerwünschte Reportagen", "Ihr da oben, wir da unten", "Der Aufmacher", "Ganz unten", "Aus der schönen neuen Welt".

avatar for Barbara HofmannBarbara Hofmann

Barbara Hofmann ist Leiterin der Abteilung Gleichstellungspolitik des Karl-Renner-Instituts.

avatar for Philipp HeimbergerPhilipp Heimberger

Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) und am Institut für die Gesamtanalyse der Wirtschaft (ICAE, Johannes Kepler Universität Linz).

avatar for Renate AnderlRenate Anderl

AK-Präsidentin

avatar for Kenan ŠehovićKenan Šehović

Referent im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

avatar for Christina WeichselbaumerChristina Weichselbaumer

Christina Weichselbaumer ist A&W-blog-Teamchefin und Referentin im Büro für Digitale Agenden der AK Wien.

avatar for Ansgar RannenbergAnsgar Rannenberg

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Internationale Konjunkturanalyse und Wirtschaftspolitik am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in Düsseldorf

avatar for Willi MernyiWilli Mernyi

Willi Mernyi ist Sekretär des ÖGB, Leiter Bereich Organisation, Koordination, Service.

avatar for Simon SturnSimon Sturn

forscht am Institue for Ecological Economics, Department of Socioeconomics, an der WU Wien

avatar for Sandra NowakSandra Nowak

Sandra Nowak ist Juristin und in der Abteilung KonsumentInnenberatung in der Arbeiterkammer Niederösterreich tätig.

avatar for Franz GallFranz Gall

Franz Gall ist Mitarbeiter der Abt. Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik der Arbeiterkammer Oberösterreich.

avatar for Rudi KaskeRudi Kaske

Präsident der Arbeiterkammer Wien

avatar for Gudrun BauerGudrun Bauer

Gudrun Bauer ist Sozioökonomin und Pflegewissenschafterin sowie Social Policy Analyst am Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung.

avatar for Karl-Heinz KettlKarl-Heinz Kettl

Karl-Heinz Kettl ist Referent für Energie in der Abteilung Wirtschaftspolitik der AK Steiermark.

avatar for Florian SchallFlorian Schall

studiert Volkswirtschaft und Sozioökonomie auf der WU; arbeitet u.a. als Trainer für Wirtschaftsplanspiele (AK Wien) und politische Bildung.

Über diesen Blog

Hintergründe, Argumente & Fakten zu aktuellen Debatten

A&W Blog leuchtet Hintergründe aus und hält mit Fakten dem Mainstream kritisch gegen. Dabei beziehen wir klar Position: Auf Seiten der arbeitenden Menschen.

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Arbeit&Wirtschaft Blog17 hours ago
Regierungen haben weltweit mit beispielloser Intensität auf die COVID-19-Pandemie reagiert. Sie haben damit bewiesen, dass sie handlungsfähig sind. Jetzt braucht es eine zweite Welle der politischen Reaktionen auf die Pandemie, die nicht nur auf die Erholung der Wirtschaft zielt, sondern vielmehr die global notwendigen systemischen Veränderungen in Gang setzt: https://awblog.at/8-punkte-fuer-globale-agenda-strukturellen-wandels/
Arbeit&Wirtschaft Blog
Arbeit&Wirtschaft Blog2 days ago
Die größte Sorge am Arbeitsmarkt: Die Langzeit-Beschäftigungslosen. Wenn man sie nicht möglichst früh wieder in Beschäftigung bringt, verlieren sie nicht nur Qualifikationen, sondern auch die Umstände werden schwieriger. Die Gefahr ist sehr groß, dass diese Menschen nie wieder in den Arbeitsmarkt zurückkommen. Und das bedeutet mehr Armut - gut die Hälfte aller Langzeit-Beschäftigungslosen sind armutsgefährdet! Markus Marterbauer im Interview mit dem Arbeit&Wirtschaft Magazin.
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