Alle Beiträge von Sven Hergovich

Referent für Umweltökonomie und Nachhaltigkeit in der Abteilung Umwelt und Verkehr der AK Wien; Mitglied im Vorstand des BEIGEWUM (Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen).

Mythos: Der öffentliche Dienstleistungssektor ist ineffizient und viel zu teuer

Der öffentliche Dienstleistungssektor ist ineffizient und kostet zu viel Geld. Soweit das neoliberale Credo. Doch wie steht es wirklich um die Qualität des öffentlichen Dienstleistungssektors? Und: Können Privatisierungen tatsächlich dazu beitragen, den Sektor effizienter zu gestalten und das Budgetdefizit zu reduzieren?

 

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Gut für die Umwelt: Der unbekannte Vorteil der sechsten Urlaubswoche

Mehr Urlaub hilft, Stress und damit viele Krankheiten zu vermeiden. Mehr Urlaub ist angesichts der stetig steigenden Produktivität auch ein Gebot der Fairness. Mehr Urlaub reduziert das Arbeitsangebot und könnte damit helfen, die hohe Arbeitslosigkeit wieder zu senken.

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Wie in der Tageszeitung “die Presse” mit Zahlen zur Wasserprivatisierung getrickst wird

Wer vor ein paar Tagen einen Blick in den Wirtschaftsteil der Presse geworfen hat, konnte darin lesen, warum Wasserprivatisierungen eigentlich eh ganz toll sind. So wird darin unter anderem folgendes behauptet:

Freilich: So ganz scheint die Horrorzahl nicht zu stimmen. Eine für den Bürgermeister sicher nicht ganz dubiose Quelle, die Arbeiterkammer („Siedlungswasserwirtschaft in öffentlicher oder privater Hand“, Thomas Thaler, Schriftenreihe Informationen zur Umweltpolitik, 2010), beziffert den Anstieg der Wasserrechnung eines durchschnittlichen Waliser Haushalts in den Jahren 1989 bis 2000 mit rund 37 Prozent. Nominell. Im selben Zeitraum ist der Verbraucherpreisindex im Vereinigten Königreich um 44 Prozent gestiegen.

Doch kann das wirklich stimmen? Führen Wasserprivatisierungen wirklich zu real sinkenden Wasserpreisen? Findet sich eine solche Aussage in der zitierten AK-Studie?

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