Alle Beiträge von Gregor Lahounik

Referent für Schienenverkehr in der Abteilung Umwelt und Verkehr

Liberalisierung in Großbritannien: „Bring back British Rail!“

Wenn sogar von der konservativen britischen Regierung, einer der liberalisierungsfreundlichsten in ganz Europa, eine Wiederverstaatlichung von Eisenbahnlinien durchgeführt werden muss, dann wird kräftig am Dogma des allheilbringenden Wettbewerbs gerüttelt. Das geschieht allerdings völlig zu Recht. Statt der versprochenen Qualitätssteigerung und der Budgeteinsparungen steht der liberalisierte Schienenmarkt vor dem Fiasko schwindender Anteile am Gesamtverkehrsmarkt, unzufriedenen und vom Verkehr ausgeschlossenen Fahrgästen, einer enormen Kostenexplosion und unter dem Diktat einiger weniger Monopolanbieter. Genau deswegen wollen 76 Prozent der Briten ihre „British Rail“ zurück.

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Legale Ausbeutung vor der Haustüre: Rechtlose Verkehrsbeschäftigte

Lange Arbeitszeiten, schlechte Entlohnung, miserable Ruhebedingungen, Stress, Müdigkeit und lange Zeiten fernab der Familie kennzeichnen den Alltag der im Transport Beschäftigten, insbesondere auf der Straße. Dies seit Jahren mit Unterstützung durch die EU-Gesetzgebung. Billiger Verkehr für einen ebensolchen Wirtschaftsstandort kommt vor allem den Beschäftigten teuer zu stehen.

 

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Liberalisierungsamokfahrt der EK im 4 Eisenbahnpaket nebst Zerschlagung gut funktionierender Systeme und Verschleuderung von Volksvermögen

Das Urteil der BahnfahrerInnen ist klar: Wir haben pünktliche, sichere und saubere Züge, die mit der Region gut verknüpft sind. Das muss, geht es nach den Wünschen der EU-Kommission, geändert werden. Mittel dafür ist das 4. Eisenbahnpaket, ein klassischer Trojaner mit dem eigentlichen Ziel, Volksvermögen ungestraft verschleudern zu dürfen. Fürchtet daher die europäische Kommission, gerade wenn sie Geschenke bringt

 

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