Alle Beiträge von Susanne Haslinger

Die Spaltung der Lohnabhängigen durch die Zurückdrängung der Kollektivverträge

Letzte Woche sorgte der Wirtschaftssprecher der FPÖ Bernhard Themessl für Aufmerksamkeit: In einem Interview forderte er die Zurückdrängung der kollektiven Verhandlungsmacht der Lohnabhängigen: „Warum halten wir in Österreich an Kollektivverträgen fest?“ Stattdessen sei es sinnvoller die Lohnverhandlungen auf die Betriebsebene zu verlagern und bei Bedarf auch länger als zwölf Stunden arbeiten zu lassen. Den Hintergrund dieser Vorschläge bildet die in den letzten Jahren autoritär durchgesetzte Vertiefung des Neoliberalismus in Europa: Um die Profite der Unternehmen zu steigern, gelang es grenzüberschreitenden „Reformbündnissen“ trotz massiver Proteste eine Schwächung der Kollektivvertragssysteme und weitgehene Einschnitte in das Arbeitsrecht durchzusetzen. Ein Modell für Österreich?

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Wege aus der Krise: Ein gutes Leben für alle ist möglich

Der Karren steckt fest. Und das seit 2008, dem Beginn der vielzitierten “Krise”. Doch mit Hilfe der richtigen öffentlichen Investitionen und einer gerechten Vermögensbesteuerung ist auch in Österreich ein gutes Leben für alle möglich.

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Zeit für neue Arbeitszeiten

Die OECD hat in ihrer Studie „Employment Outlook 2014“ erstmals auch die Qualität der Arbeit in 32 OECD-Ländern untersucht und stellt Österreich gerade einmal die Note „mittelgut“ aus. Während wir mit einem vergleichsweise hohen Grad an Arbeitsplatzsicherheit und sozialer Absicherung punkten können, bedrohen lange Arbeitszeiten und hoher Zeitdruck zunehmend die psychische und physische Gesundheit.

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