Das Geschäft mit der Panik: Vorbereitungskurse für Uni-Aufnahmetests

Anfang Juli findet der Aufnahmetest für das Medizinstudium statt. Auch für viele andere platzbeschränkte Fächer gibt es Testtermine. Ein Studium zu beginnen ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem organisatorischen Kraftakt geworden. Heutzutage reichen Interesse und Fähigkeiten allein nicht mehr aus, vielmehr muss man schon frühzeitig planen. Es gilt, vielfältige Studienangebote, Aufnahmeverfahren, Anmeldefristen und -gebühren etc. im Blick zu behalten. Damit tun sich StudienwerberInnen aus AkademikerInnenhaushalten freilich leichter, denn die Hochschule ist für sie keine komplett neue Welt und ihre Eltern unterstützen zumeist mental und finanziell. Diese Unterstützung ist zunehmend schon vor dem eigentlichen Studienbeginn gefragt: Teure Vorbereitungskurse für Aufnahmetests schießen geradezu aus dem Boden. Aber ist es wirklich notwendig, tief in die Tasche zu greifen, um hier mithalten zu können, oder handelt es sich vor allem um ein Geschäft mit der Panik? weiterlesen

Zugangsbeschränkungen an Universitäten: BMWFW-Studien lassen wichtige Fragen offen

Derzeit existiert im Universitätssektor ein für Außenstehende nur schwer durchschaubares „Flickwerk“ aus unterschiedlichen Zugangsbeschränkungen, -regeln und Eingangsphasen. Umso erfreulicher, dass das Wissenschaftsministerium die vier detailreichen Evaluierungen zum Thema „Uni-Zugang“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Leider lassen das Erhebungsdesign und Probleme mit der Datenlage viele Fragen offen. weiterlesen

Soziale Selektion von Anfang bis Ende

Ganz nach dem Motto „Zeig mir deine Eltern und ich sag dir deine Bildung“ lässt sich am österreichischen Schulsystem nach wie vor eine starke Vererbung von Bildungsmöglichkeiten und –chancen nachzeichnen. Durch die Individualisierung von Erfolg und Misserfolg bleiben strukturelle Mechanismen unangetastet. Die Verantwortung verlagert sich vom Kollektiv hin zum Individuum. weiterlesen
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