Soziale Folgen der Corona-Krise: Erhebung zeigt zunehmend besorgniserregende Lage

Die neue Erhebung „So geht’s uns heute“ von Statistik Austria analysiert die sozialen Krisenfolgen rund zwei Jahre nach Beginn der Pandemie. Diese sind gravierend, ungleich verteilt und treffen benachteiligte Personengruppen besonders stark. Über 2 Mio. Menschen sind von Einkommensverlusten betroffen. Viele können sich die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens nicht leisten. Dieses Problem hat sich seit dem Frühjahr 2021 deutlich verschärft. weiterlesen

Befristete Mietverträge – Entrechtung der Mieter:innen

Mittlerweile werden österreichweit bei Vermietung von Privatpersonen und Immobilienunternehmen drei von vier neuen Mietverträgen befristet vergeben. Beinahe jeder zweite bestehende Vertrag in diesem Segment ist befristet. Nicht zuletzt aufgrund der sogenannten Flucht ins Betongold ist das private Mietwohnungssegment in der letzten Dekade stark gewachsen. Letztes Jahr waren nahezu 150.000 Wohnungen mehr privat vermietet als 2010. Die Zahl der unbefristeten Mietverträge hat im selben Zeitraum aber um über 8.000 abgenommen. weiterlesen

„Zu Hause bleiben“, wenn es keines gibt: obdach- oder wohnungslos in der Krise

Abstand halten, Social Distancing, Homeoffice und Ausgangsbeschränkungen sind die Schlagworte dieser Krise geworden. Aber was bedeutet das für Menschen, die kein Zuhause haben? Wie Abstand halten, wenn man in einem Mehrbettzimmer schlafen muss? Wie erlebt man Social Distancing, wenn man schon davor an den Rand der Gesellschaft gedrängt war? Die Corona-Krise offenbart strukturelle Probleme im Bereich Wohnen und Armutsbetroffenheit. weiterlesen

Themen
MENÜ