Leistbares Wohnen – kein Thema für die Bundesregierung?

Die Leistbarkeit von Wohnraum in den Ballungsräumen Österreichs wird wesentlich von der Zahl der Neubauten bestimmt. Die Wohnbauförderung, die in der Kompetenz der Länder liegt, ist wiederum das zentrale Instrument, mit dem gesteuert werden kann. Insofern ist es logisch, dass fast alle Stakeholder die Länder in der Pflicht sehen. Übersehen wird dabei aber geflissentlich, dass der Bund mittels Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG), Mietrecht, indirekten Förderinstrumenten und der Bundesverfassung selbst wichtige Hebel in der Hand hält – die allerdings nur unzureichend für leistbares Wohnen in Bewegung gesetzt werden. weiterlesen

Wie kann städtisches Wohnen wieder leistbar werden?

Seit geraumer Zeit wächst die Bevölkerung in vielen österreichischen Städten und Ballungszentren stark. Diese Renaissance der Städte ist eine fundamentale Ursache, warum die Wohnungspreise und -mieten seit rund einem Jahrzehnt überproportional steigen. Damit die Kosten für das Wohnen nicht einen noch höheren Anteil des Einkommens der Haushalte verschlingen, braucht es vor allem eine Ausweitung des sozialen Wohnungsangebots und eine Reform des Mietrechts. weiterlesen

Wohnbauförderung und Finanzausgleich

Mit Hilfe der Wohnbauförderung (WBF) sollen unter anderem die Mieten niedrig gehalten werden. Insbesondere durch ihre Reform im Rahmen des Finanzausgleichs konnte sie ab 2001 diese Funktion aber nur mehr eingeschränkt wahrnehmen. Die Preise für Wohnraum stiegen so in den letzten Jahren deutlich über der Inflationsrate - vor allem aufgrund von Neuverträgen im privaten Sektor. Für eine Begrenzung braucht es deshalb einerseits Verbesserungen im Mietrechtsgesetz. Andererseits ist der Neubau wieder verstärkt zu fördern. Eine neuerliche Reform des Wohnbauförderungsbeitrages kann dafür einen Beitrag leisten. weiterlesen

Wohnen in der Krise

Steigende Immobilienpreise und immer höhere Mieten belasten die Menschen in wirtschaftlich angespannten Zeiten immer stärker. Immer mehr wird es zum Problem, das nötige Geld für die Miete aufzubringen, für Junge ist die erste eigene Wohnung immer öfter unerschwinglich. Das unterste Einkommensviertel muss bereits über die Hälfte des Haushaltseinkommens aufbringen, damit ihre Familien ein Dach über dem Kopf haben. weiterlesen

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