Karl Marx: Was fortschrittliche ÖkonomInnen 200 Jahre später noch wissen sollten

Wenige Denker des 19. Jahrhunderts sorgen noch heute für so viel Diskussionsstoff wie Karl Marx. Zu seinem 200. Geburtstag vermarktet, an den Universitäten weitgehend verdrängt, als genialer Denker gefeiert, zum Untergangspropheten gebrandmarkt. Doch seine Theorien gelten selbst seinen KritikerInnen als wegweisend. Unabhängig davon, wie man zu den politischen Ableitungen aus seinem Werk steht, fortschrittliche WissenschafterInnen können von Marx’ Methode und Analyse auch im 21. Jahrhundert einiges mitnehmen. weiterlesen

Standortrankings: Lobbyismus bleibt Lobbyismus

Glaubt man den internationalen Rankings, so driftet der Wirtschaftsstandort Österreich trotz zuletzt hervorragender Wirtschaftsdaten langsam, aber sicher ab – und die neue Regierung hat daran bisher nichts ändern können. Aber leisten die Standortvergleiche tatsächlich das, was sie vorgeben – nämlich wissenschaftlich unterstützte Politikberatung in Fragen langfristiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung? Kaum, bestenfalls im Detail bei einzelnen Subindikatoren, aber auch hier ist man bei den erhebenden Institutionen selbst besser beraten. Was am Ende übrig bleibt, ist Lobbyismus für die Interessen der „Wirtschaft“. weiterlesen

Transformation des Kapitalismus? Die Wiederentdeckung des Ökonomen Karl Polanyi in den Medien

Wir leben in einer großen Transformation. Niemand wird das bestreiten. Globalisierung, Digitalisierung, Neoliberalisierung, Klimawandel – wer kann die Schlagwörter noch hören? Eine dramatische Auswirkung des Umbruchs, in dem wir uns befinden, betrifft die Ratlosigkeit traditioneller linker Politik. In einer Zeit, die ihr mehr Angriffsflächen böte als jede andere, weiß sie nicht mehr, auf wen sie sich beziehen kann und soll. So kommt mit großer Verzögerung auch bei uns das Werk von einem der einflussreichsten Sozialwissenschafter des 20. Jahrhunderts, Karl Polanyi, ins Blickfeld. Sein Schaffen wurde wesentlich geprägt von seiner Zeit in Wien. Grund genug, dass ihm der Falter nun eine Sonderbeilage widmet. weiterlesen

„Der Weg zur Prosperität“ – Wir verlosen 3 Ausgaben des Buches von Stephan Schulmeister

Stephan Schulmeisters neues Buch ist ein Frontalangriff auf die neoliberale Weltsicht. Auf gut 400 Seiten beschreibt er, wie die Empfehlungen der herrschenden Wirtschaftswissenschaft die Krise vertieft und noch mehr Menschen in Arbeitslosigkeit, Armut und Not gestürzt haben. Natürlich liefert Schulmeister auch Vorschläge, wie Prosperität und soziale Sicherheit in Europa tatsächlich erreicht werden könnten. Drei Ausgaben seines Buches gibt es nun hier zu gewinnen! weiterlesen

Politik der Innovation: Öffentliche Risiken und private Profite?

Innovation ist das unübertroffene Modewort in wirtschaftspolitischen Debatten. Wie die Ökonomin Mariana Mazzucato argumentiert, sollte die grundsätzliche Verantwortung des Staates über die Forschungsfinanzierung, Investitionsanreize und gute Rahmenbedingungen hinausgehen, insbesondere durch eine stärkere Beteiligung an Entwicklungsrichtung, Risiken und Gewinnen. Mittel- bis langfristig ist aber auch die Vielfalt der Sozialwissenschaften zu fördern, damit sich alternative, kritische und progressive Ansätze wie jene der Wirtschaftswissenschaftlerin Mazzucato entwickeln können. weiterlesen
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