Umrisse eines neuen Weltwährungssystems

Die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Eurozonenkrise zeigen die Unfähigkeit der entfesselten Märkte, aus sich heraus für eine kohärente Ordnung zu sorgen. Doch die Politik setzt nach wie vor auf die Theorie effizienter Märkte: genereller Abbau von Handelshemmnissen, Liberalisierung der Finanzmärkte und Flexibilisierung sowie Öffnung der Arbeitsmärkte. Das im naiven Glauben, dass Marktkräfte ohne staatliche Eingriffe für optimale Allokation der Ressourcen, mehr Entwicklung und Wohlstand sorgen. Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise entzauberte dieses Versprechen vollständig. Ohne staatliche Rettungsmaßnahmen hätte der Markt nahezu die gesamte Menschheit in den realen Abgrund gerissen und sich mit vernichtet, keinesfalls aber von sich aus auf den Gleichgewichtspfad zurückfinden können. weiterlesen

Die gelbe Gefahr?

Die chinesische Wirtschaftspolitik hat in den letzten Jahrzehnten beeindruckende Erfolge erzielt. Dennoch steht China vor enormen Herausforderungen. Es ist absehbar, dass die Expansion nicht ungebremst voranschreiten wird. Mit der Öffnung zum kapitalistischen Wirtschaftssystem ist auch China anfälliger für Krisen geworden. Österreichs Wirtschaft, wie auch jene der EU, profitiert vom raschen Aufstieg Chinas. Doch die Vorteile sind ungleich verteilt. weiterlesen
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