Wienerinnen im „digitalen Zeitalter“? Chancen versus Herausforderungen im Bereich Erwerbsarbeit, Aus- und Weiterbildung

Egal ob bei Arbeit, Bildung oder in der Kommunikation – die Digitalisierung hat in vielen Lebensbereichen Einzug gefunden. Im vergangenen Jahr haben digitale Anwendungen durch die Corona-Krise zusätzlichen Aufwind bekommen. Deswegen wurde der Fokus des Frauenbarometers, einer repräsentativen Befragung von Wienerinnen, auf die Digitalisierung gerichtet. Die Ergebnisse zeigen Gestaltungspotenziale von Wienerinnen auf und welche Schritte im Sinne einer „gleichstellungsorientierten Digitalisierungshauptstadt“ gesetzt werden können. weiterlesen

Aktionsplan für eine sozialere Europäische Union – Chance auf eine neue Sozialarchitektur in Europa

Wenngleich der Aktionsplan schon lange vor der COVID-19-Pandemie angekündigt wurde, trifft er genau den Nerv der Zeit: Ein Jahr nach ihrem Ausbruch leben Millionen Europäer*innen in Armut, die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordniveau, die Arbeitsbedingungen sind vielfach prekär, und die Beschäftigten in systemrelevanten Berufen – vor allem Frauen – sind einer Dauerbelastung ausgesetzt. Mit dem Aktionsplan will die Europäische Kommission die sozialen Herausforderungen und Probleme bekämpfen und zugleich einen Schritt in Richtung „Zukunft Europas“ gehen. weiterlesen

337 Wiener Industriearbeiterinnen berichten

Arbeiterinnen arbeiten als Verpackerin in der Pharmaindustrie, Wäscherei- oder Maschinenarbeiterin, Mechatronikerin oder „direkt auf der Linie“. Das ist ein kleiner Ausschnitt der Tätigkeitsbereiche der 337 Wiener Frauen, die im Rahmen der Studie „So leben wir heute. Wiener Industriearbeiterinnen berichten über ihr Leben“ befragt wurden. Dabei zeigt sich: 85 Jahre nach der ersten Studie über Frauen, die in der Industrie beschäftigt sind, hat sich weniger verändert, als man annehmen würde. weiterlesen

Digitalisierung und künstliche Intelligenz gestalten! Aber wie?

Klar ist, die Digitalisierung muss so gestaltet werden, dass nicht nur eine kleine Elite, sondern alle profitieren. Dabei geht es um Verteilungsfragen, Arbeitsbedingungen und Bildungschancen. Wenn Monopolisten ganz altmodisch ihr Vermögen vermehren und dafür keine Steuern zahlen, das Arbeitsrecht ausgehöhlt und der Sozialstaat abgebaut wird, ist das kein Fortschritt. Digitalisierung ist dann gelungen, wenn sie für ArbeitnehmerInnen mehr Autonomie bei Arbeit und Freizeit, sichere Einkommen, Zugang zu mehr Wissen und gesündere Arbeitsbedingungen bringt. Um das zu erreichen, gilt es Technik entsprechend menschenzentriert zu gestalten. Doch was kann und soll konkret auf betrieblicher oder kommunaler Ebene, in Vereinen, Gewerkschaften, der Wissenschaft oder Zivilgesellschaft unternommen werden, um diesem Ansatz gerecht zu werden? Beispiele aus ganz Europa können Inspirationsquell sein und Antworten auf diese Fragestellungen bieten. Es gilt auch Technik zu nutzen, um demokratische Strukturen zu stärken und sinnstiftende Arbeit zu schaffen, bzw. den Transformationsprozess für alle machbar zu gestalten. weiterlesen
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