Wie in der Tageszeitung “die Presse” mit Zahlen zur Wasserprivatisierung getrickst wird

Wer vor ein paar Tagen einen Blick in den Wirtschaftsteil der Presse geworfen hat, konnte darin lesen, warum Wasserprivatisierungen eigentlich eh ganz toll sind. So wird darin unter anderem folgendes behauptet:

Freilich: So ganz scheint die Horrorzahl nicht zu stimmen. Eine für den Bürgermeister sicher nicht ganz dubiose Quelle, die Arbeiterkammer („Siedlungswasserwirtschaft in öffentlicher oder privater Hand“, Thomas Thaler, Schriftenreihe Informationen zur Umweltpolitik, 2010), beziffert den Anstieg der Wasserrechnung eines durchschnittlichen Waliser Haushalts in den Jahren 1989 bis 2000 mit rund 37 Prozent. Nominell. Im selben Zeitraum ist der Verbraucherpreisindex im Vereinigten Königreich um 44 Prozent gestiegen. weiterlesen

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