Jetzt Lockdown-Lektüre gewinnen: Christoph Butterwegges „Ungleichheit in der Klassengesellschaft“

Christoph Butterwegge beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit aktuellen Erscheinungsformen der Ungleichheit, Gesundheit steht dabei im Vordergrund. Pandemien wie die Pest trugen einst zur Eindämmung sozioökonomischer Ungleichheit bei, COVID-19 wirkt eher polarisierend. Kurzarbeit und Entlassungen für Millionen Beschäftigte sowie Konkurse kleinerer Unternehmen, aber auch Extraprofite für Konzerne in krisenresistenten Branchen und Bereicherung von Finanzinvestoren, die mit Leerverkäufen auf sinkende Aktienkurse spekuliert haben.

Wir verlosen drei Exemplare des Buchs – Teilnahme per E-Mail; Einsendeschluss: 17. November 2020. weiterlesen

Steuern in, für und gegen Europa – Wie kann die EU eine faire Verteilung der Steuerlast erreichen?

Die Steuerpolitik in der Europäischen Union gründet auf einem fundamentalen und bislang ungelösten Spannungsverhältnis zwischen dem gemeinsamen Binnenmarkt und 27 unterschiedlichen Steuersystemen. Dadurch werden die Mitgliedstaaten in einen organisierten Steuerwettbewerb getrieben, der ihre steuerpolitische Souveränität untergräbt. Das führt zu Einnahmenverlusten in einer Zeit unerhörter globaler Herausforderungen, vom Klimawandel bis zur COVID-19-Krise. weiterlesen

AK-Wohlstandsbericht 2020: Drohende Rückschritte bei Wohlstand und Wohlergehen rasch bekämpfen

Das Bruttoinlandsprodukt ist noch immer die dominierende Kennzahl zur Messung von Wohlstand. Es bildet jedoch viele Aspekte einer hohen Lebensqualität, wie Gesundheit, soziale Sicherheit und eine intakte Umwelt, nicht ab. Im Sinne einer differenzierten Messung von Wohlstand und Wohlergehen gibt es u.a. den jährlichen AK Wohlstandsbericht. In diesem Jahr warnen wir vor deutlichen Rückschritten infolge der Corona-Krise und zeigen Wege, um diese zu bekämpfen. Höchste Priorität hat eine Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsoffensive. Gleichzeitig muss der sozial-ökologische Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft vorangetrieben werden. weiterlesen

Darf’s ein bisserl mehr sein? Über das Aussackeln bei befristeten Mieten

Mit Ende April ist bei rund 6.170 Haushalten der befristete Mietvertrag in privaten Mietwohnungen abgelaufen. Mitten im Lockdown als Preis für eine Verlängerung des Vertrages mehr Miete zahlen oder die Wohnung verlieren – das zeigt das Problem nur im Extremen. Befristete Mietverträge sind auch sonst ein Skandal: Sie lassen die Menschen in Unsicherheit, machen sie erpressbar und rauben ihnen Geld und Recht. weiterlesen

Sie nennen es Liebe, wir nennen es systemerhaltende Arbeit

In Zeiten von Corona muss die Frage der Systemrelevanz neu diskutiert werden und damit auch die von systemrelevanter Arbeit. Systemrelevante Arbeit findet nicht nur als – oft prekäre und schlecht bezahlte – Erwerbsarbeit, sondern auch als gänzlich unbezahlte Sorgearbeit statt. Das trifft in Zeiten von Home-Office und Home-Schooling umso mehr zu. Die Verantwortung für Sorge obliegt insbesondere Frauen* und Migrant*innen, die nun zusätzlich die psychosozialen und ökonomischen Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schultern müssen. Statt Applaus braucht es eine strukturelle Aufwertung von Sorgearbeit. weiterlesen

Wie steht es um die Verteilung des österreichischen Nationaleinkommens?

Der massive Rückgang des gesamtwirtschaftlichen Einkommens durch die Corona-Krise wird die Frage der Einkommensverteilung in Zukunft noch mehr in den Mittelpunkt des wirtschaftspolitischen Interesses rücken. Die Datenbasis spielt für die Debatte eine wesentliche Rolle. Es ist wichtig, individuelle und gesamtwirtschaftliche Daten gemeinsam zu betrachten. So lassen sich die Folgen wirtschaftspolitischer Maßnahmen genauer abschätzen – etwa die Verteilungswirkungen des Sozialstaats; oder konkreter: die negativen Folgen einer Kürzung bei sozialen Sachtransfers wie beispielsweise Gesundheitsleistungen. weiterlesen

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