10 Beiträge zur Vermögensverteilung

Vermögen ist in Österreich sehr ungleich verteilt und eine kleine Anzahl sehr reicher Menschen besitzt einen großen Teil des privaten Vermögens. Der Wohlfahrtsstaat sorgt mit einem breiten öffentlichen Vermögen für einen hohen Lebensstandard für alle Menschen - auch für jene, die nicht auf große Ersparnisse und Erbschaften zurückgreifen können. Es ist deshalb wichtig, den Wohlfahrtsstaat weiter auszubauen und im Sinne der sozialen Gerechtigkeit einen fairen Beitrag der Vermögenden zur Finanzierung einzufordern. Wir haben für euch unsere Top 10 Beiträge rund um die Vermögensverteilung zusammengefasst, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. weiterlesen

Vermögensverteilung in Österreich: Neue Daten, beständige Ungleichheit

Das reichste Prozent der Haushalte in Österreich besitzt fast ein Viertel des Vermögens, die obersten 10 Prozent haben mehr als die restlichen 90 Prozent der Bevölkerung gemeinsam. Die Vermögensungleichheit bleibt damit seit Jahren auf konstant hohem Niveau und zählt zu den höchsten in ganz Europa. Das zeigt die heute veröffentlichte dritte Welle des Household Finance and Consumption Survey (HFCS 2017) der Oesterreichischen Nationalbank. weiterlesen

Selbsteinschätzung beim Vermögen: Denn sie wissen nicht, wie reich sie sind

Wie gut können Personen ihre eigene Vermögensposition einschätzen? Bei dieser Frage geht es nicht nur um Faktenwissen, sondern die Antwort darauf hat Auswirkungen auf politische Diskussionen über Umverteilung von Vermögen und Vermögenssteuern. Daten zeigen: Personen am unteren Ende der Vermögensverteilung kennen die eigene Vermögensposition wesentlich besser als jene am oberen. Auch fünf Jahre nach der Veröffentlichung der ersten umfassenden Daten zu privaten Vermögen ist eine breite Diskussion und mehr Aufklärung über die Vermögensverteilung notwendig. weiterlesen

Sparen steigert Ungleichheit – wer Sozialleistungen kürzt, vergrößert die Kluft zwischen Reich und Arm

In den Industriestaaten war die wirtschaftliche Ungleichheit in den letzten 30 Jahren nie höher als heute. Der freie Waren- und Kapitalverkehr erlaubt, dass Konzerne ihre Produktion dorthin auslagern, wo Löhne sowie Arbeits- und Sozialstandards niedriger sind. Abwanderungsdrohungen und Arbeitslosigkeit führen zu Lohndruck und können Verschlechterungen von Arbeitsrecht und Arbeitsbedingungen bewirken. weiterlesen

Unterschätzte Vermögenskonzentration

Zu Jahresbeginn veröffentlichte die OeNB neue Daten zur Vermögensverteilung in Österreich. Besonders reiche Haushalte sind darin allerdings nur unzureichend erfasst, womit die tatsächliche Vermögenskonzentration noch größer ist als die in den Daten gemessene. Versucht man diese Untererfassung an der Spitze zu berücksichtigen, so ergibt sich für das reichste 1% der Haushalte ein Vermögen von 534 Mrd. Euro. Das entspricht einem Anteil von 41% des Gesamtvermögens – und damit mehr als das 16-fache der ärmeren Hälfte der Bevölkerung. weiterlesen
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