Über Vermögen, deren Verteilung und exzessiven Reichtum: Wir verlosen 3 Exemplare des Buches „Überreichtum“.

Zur Vermögensforschung hat in Österreich kaum jemand so viel beigetragen wie der Wirtschaftswissenschafter, Psychotherapeut und Autor (u. a. für diesen Blog) Martin Schürz. Sein neues Buch „Überreichtum“ geht weit über die statistische Darstellung der Verteilung der Vermögen hinaus. Es zeigt die mit exzessivem Reichtum verbundenen Gefahren für Demokratie und politische Gleichheit und analysiert Rechtfertigungsstrategien für den Überreichtum weniger bei gleichzeitiger Armut so vieler. Wir verlosen drei Exemplare des Buchs. Teilnehmen geht ganz einfach per E-Mail, Einsendeschluss ist der 10. November 2019. weiterlesen

Selbsteinschätzung beim Vermögen: Denn sie wissen nicht, wie reich sie sind

Wie gut können Personen ihre eigene Vermögensposition einschätzen? Bei dieser Frage geht es nicht nur um Faktenwissen, sondern die Antwort darauf hat Auswirkungen auf politische Diskussionen über Umverteilung von Vermögen und Vermögenssteuern. Daten zeigen: Personen am unteren Ende der Vermögensverteilung kennen die eigene Vermögensposition wesentlich besser als jene am oberen. Auch fünf Jahre nach der Veröffentlichung der ersten umfassenden Daten zu privaten Vermögen ist eine breite Diskussion und mehr Aufklärung über die Vermögensverteilung notwendig. weiterlesen

HFCS 2014: Starke Konzentration und erhebliche Unterschätzung des Reichtums in Österreich

Ein Prozent der Haushalte besitzt ein Viertel des gesamten Vermögens in Österreich. Der Anteil der obersten 5% der Haushalte, die über ein Nettovermögen von mehr als 800.000 Euro verfügen, liegt bei deutlich mehr als 40%, das ist etwa gleich hoch wie jener der unteren neun Zehntel der Haushalte. Besonders hoch ist das Vermögen im Durchschnitt bei UnternehmerInnen (Mittelwert 1,3 Mio. Euro) und Bauern/Bäuerinnen (0,9 Mio. Euro). BeamtInnen, Angestellte und PensionistInnen fallen demgegenüber weit zurück, darunter liegen noch ArbeiterInnen und Arbeitslose. Das sind die jüngsten Ergebnisse des neuen Householde Finance and Consumption Survey (HFCS) 2014 der Oesterreichischen Nationalbank. weiterlesen
Themen
MENÜ