Nicht aller Tage Abend: Tagesarbeitszeiten für Reinigungskräfte ermöglichen

Die Reinigung am Arbeitsplatz erfolgt oft ungesehen. Kennen Sie denn die Person, die Ihr Büro sauber macht? Wenn nicht, dann kann das an den typischen Arbeitszeiten in der Büroreinigung liegen: Reinigungskräfte arbeiten oftmals, bevor die Beschäftigten des KundInnen-Unternehmens kommen bzw. nachdem diese gegangen sind. Das hat für das Leben der Reinigungskräfte weitreichende Folgen: unattraktive und häufig zerrissene Arbeitszeiten, die gesundheitlich belastend und nur schlecht mit dem Familien- und Privatleben vereinbar sind. Ein Umstieg auf Tagreinigung könnte die Arbeits- und Lebensqualität von ReinigerInnen erheblich verbessern – und auch für die KundInnen- und Reinigungsunternehmen einige Vorteile bringen. Um einen solchen Wandel zu verwirklichen, sind unter anderem die KundInnen-Unternehmen und deren Beschäftigte gefordert. weiterlesen

Lange Arbeitszeiten, lange Arbeitswege – freiwilliger Verzicht auf Freizeit und Familie?

Im Durchschnitt sind PendlerInnen in Österreich 17 Kilometer und 27 Minuten je Richtung unterwegs. Von der kostbaren Freizeit bleibt an einem normalen Arbeitstag also etwa eine Stunde auf der Strecke. Befragungsergebnisse zeigen, dass Arbeitswege nur etwa die Hälfte der Wege von Beschäftigten ausmachen. Für viele sind schon jetzt lange Arbeitstage mit langen Arbeitswegen verbunden. Zeit kann dann offenbar nur auf dem Rücken der Familie eingespart werden, indem hauptsächlich Einkaufs- sowie Bring- und Holwege mit Kindern vermieden werden. weiterlesen

Was Eltern wünschen: gleichere Arbeitszeit

In der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Zahlreiche Maßnahmen haben in den letzten Jahren darauf abgezielt, Müttern nach der Geburt von Kindern die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Kommen diese politischen Anstrengungen nun tatsächlich den Wünschen von Eltern entgegen? Inwieweit ist es im Sinne der Eltern, dass die Arbeitszeit zwischen ihnen besser aufgeteilt werden kann? weiterlesen

Familienzeitbonus und Papamonat: zwischen Rechtslage und Realität

Seit langem wird die Einführung eines Papamonats in Österreich gefordert – gekommen ist 2017 der Familienzeitbonus. Dieser soll unter anderem Vätern erlauben, nach der Geburt ihres Kindes einen Monat lang zu Hause zu bleiben. Doch der Familienzeitbonus darf nicht mit einem Papamonat verwechselt werden: Ein Anspruch auf Freistellung besteht für die meisten Beschäftigten in Österreich nach wie vor nicht. Das aktuelle Forschungsprojekt „Männer und Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ zeigt indes, dass „Papawochen“ für Eltern und Betriebe zum Teil bereits gesellschaftliche Realität sind – jedoch ohne entsprechende institutionelle Rahmenbedingungen. weiterlesen

Vereinbarkeit in Männer-Branchen

Die Beteiligung von Männern an Elternkarenz und Elternteilzeit ist in Österreich nach wie vor relativ niedrig. Wie sich die Situation in männerdominierten Branchen darstellt und was getan werden könnte, um zu einer ausgewogeneren Verteilung der Betreuungsarbeit zu kommen, war Gegenstand des kürzlich abgeschlossenen Projekts „Männer und Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Österreich“. weiterlesen
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