UG-Novelle: Ein Studienrecht nur für Vollzeitstudierende?

Für die überwiegende Mehrheit der heutigen Studentinnen und Studenten sind Studieren und Arbeiten der Normalfall – und das nicht nur in den Ferien. 65 Prozent sind während des Semesters berufstätig, Hauptgrund ist die finanzielle Notwendigkeit, und für viele ist es schwierig, Studium und Job zu vereinbaren – das zeigen die Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2019. Die soziale Schieflage im Bildungssektor wird auch hier deutlich: „AkademikerInnen-Kinder“ sind am seltensten und Studierende, deren Eltern maximal einen Pflichtschulabschluss haben, am häufigsten erwerbstätig. weiterlesen

Medizinstudium & Co: Soziale Durchmischung gezielt fördern!

Mitte August findet wieder der jährliche Aufnahmetest für das Medizinstudium statt. Was in der Berichterstattung darüber meist unbeachtet bleibt: Das Medizinstudium ist weitgehend eine Domäne von „AkademikerInnenkindern“. Die soziale Durchmischung an den Hochschulen hat sich aber auch in anderen Studienfeldern in den vergangenen Jahren leider nicht zum Besseren entwickelt. weiterlesen

Berufstätige Studierende an Unis: Studiengebühren ohne Verbesserung der Studienbedingungen?

Seit dem Wintersemester 2018/19 müssen berufstätige Studierende, die länger als die Mindeststudiendauer plus zwei Toleranzsemester für ihr Studium brauchen, wieder Studiengebühren bezahlen. Das hat zu knapp 6.000 Studienabbrüchen geführt. Mehr als 16.000 erwerbstätige Studierende müssen jetzt trotz Mehrfachbelastung Gebühren zahlen, eine spürbare Verbesserung der Studienbedingungen für Berufstätige an Universitäten ist bislang allerdings nicht in Sicht. weiterlesen

Grenzüberschreitende Studien in Österreich – ein boomendes Geschäftsmodell

Die Zahl der ausländischen Studienangebote in Österreich steigt stetig: Mittlerweile gibt es bereits über 300 derartige Studien, die kaum an gesetzliche Vorschriften in Österreich gebunden sind – denn ihr formaler Sitz befindet sich im Ausland. Meist richten sich die Angebote an Berufstätige, von denen hohe Gebühren eingenommen werden, zum Teil sogar über 20.000 Euro. Über Lehrinhalte, Qualität, Lehrende sowie Studierende und Akzeptanz der ausländischen Abschlüsse am Arbeitsmarkt weiß man jedoch sehr wenig. Im Unterschied zu anderen Ländern müssen solche Angebote in Österreich derzeit zumindest gemeldet werden, aber auch das könnte bald Geschichte sein. Eine Analyse dieser boomenden Grauzone. weiterlesen
Themen
MENÜ