Teuerung bringt Hochschulfinanzierung zum Wackeln

Labore, Hörsäle, Bibliotheken: Die zentralen Einrichtungen der Hochschulen benötigen viel Energie, um den Studierenden und Forscher:innen zur Verfügung zu stehen. Den steigenden Kosten für Strom und Gas stehen bei den Hochschulen jedoch stagnierende Einnahmen gegenüber. Das birgt immense Herausforderung für die heimischen Universitäten und Fachhochschulen ab dem Herbstsemester: Wie kann der normale Studien- und Forschungsbetrieb an den Institutionen aufrechterhalten werden, während die Kosten für die Energie und vieles mehr steigen? weiterlesen

Faire Arbeitsbedingungen an den Unis: Was sich dringend ändern muss

Ihre Personalhoheit könnten Universitäten verantwortungsbewusst für faire Beschäftigungsbedingungen nutzen. Stattdessen führte Flexibilität zu fast ausschließlich prekären Beschäftigungsverhältnissen in Lehre und Forschung. Wir fordern Dauerstellen als Regelbeschäftigung, faire Beschäftigungsbedingungen, verlässliche Karrierewege und gleiche Chancen für alle. weiterlesen

Arbeiten in der Wissenschaft – ein Drahtseilakt ohne Netz?

Kollektive Interessenvertretung an den Universitäten kommt einer Herkulesaufgabe gleich: heterogene Beschäftigtengruppen, hohe Befristungsquoten und Kettenvertragsprobleme, begleitet von niedriger Identifikation mit der Gewerkschaft. Um eine starke Stimme für die Arbeitnehmer:inneninteressen in dem Sektor zu erzielen, ist es daher umso wichtiger, das kollektive „Wir“ der Uni-Beschäftigten zu stärken. weiterlesen

Ein 7-Punkte-Plan für die Studienförderung

Wenn das Einkommen der Eltern nicht reicht, um das Studium zu finanzieren, soll die staatliche Studienförderung als Ersatz dienen. Damit ist sie ein wichtiger Baustein, um die soziale Durchmischung im Hochschulsektor zu steigern. Im Regierungsprogramm 2020–2024 findet sich das recht allgemein gehaltene Vorhaben: „Ausbau der Studienförderung und Prüfung einer grundlegenden Weiterentwicklung unter Berücksichtigung der Familienbeihilfe und steuer- und unterhaltsrechtlicher Aspekte“. Diese Ankündigung nehmen wir zum Anlass, um konkrete Verbesserungsvorschläge aus ArbeitnehmerInnensicht abzugeben: unser 7-Punkte-Plan für die Studienförderung. weiterlesen

Ausländische Studienangebote in Österreich – eine Grauzone

Bei der Bildungsmesse (BeSt³) für Beruf, Studium und Weiterbildung Anfang März in der Wiener Stadthalle beteiligen sich rund 350 Aussteller aus dem In- und Ausland. Für Bildungsinteressierte ist vor allem das wachsende Angebot an Studien, die in Österreich von ausländischen Institutionen angeboten werden, wenig transparent. Fragen die im Zusammenhang damit immer wieder auftreten: Ist das Studium in Österreich anerkannt? Wie teuer ist es? Kann ich danach an einer österreichischen Uni/FH weiterstudieren? Fragen wie diese führen zu Unsicherheiten und können in der Praxis auch oft nicht zufriedenstellend beantwortet werden, denn hier handelt es sich um eine echte Grauzone in der österreichischen Bildungslandschaft. weiterlesen

Berufstätige Studierende an Unis: Studiengebühren ohne Verbesserung der Studienbedingungen?

Seit dem Wintersemester 2018/19 müssen berufstätige Studierende, die länger als die Mindeststudiendauer plus zwei Toleranzsemester für ihr Studium brauchen, wieder Studiengebühren bezahlen. Das hat zu knapp 6.000 Studienabbrüchen geführt. Mehr als 16.000 erwerbstätige Studierende müssen jetzt trotz Mehrfachbelastung Gebühren zahlen, eine spürbare Verbesserung der Studienbedingungen für Berufstätige an Universitäten ist bislang allerdings nicht in Sicht. weiterlesen
Themen
MENÜ