Jetzt Lockdown-Lektüre gewinnen: Christoph Butterwegges „Ungleichheit in der Klassengesellschaft“

Christoph Butterwegge beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit aktuellen Erscheinungsformen der Ungleichheit, Gesundheit steht dabei im Vordergrund. Pandemien wie die Pest trugen einst zur Eindämmung sozioökonomischer Ungleichheit bei, COVID-19 wirkt eher polarisierend. Kurzarbeit und Entlassungen für Millionen Beschäftigte sowie Konkurse kleinerer Unternehmen, aber auch Extraprofite für Konzerne in krisenresistenten Branchen und Bereicherung von Finanzinvestoren, die mit Leerverkäufen auf sinkende Aktienkurse spekuliert haben.

Wir verlosen drei Exemplare des Buchs – Teilnahme per E-Mail; Einsendeschluss: 17. November 2020. weiterlesen

Digitale Ungleichheit in Österreich: Warum wir jetzt darüber reden müssen

ArbeitnehmerInnen werden regelmäßig vonseiten der Wirtschaft dazu angehalten, sich neue Kompetenzen anzueignen, um im Wettkampf mit digitalen Technologien Schritt halten zu können. Jedoch sind diese „neuen“ digitalen Kompetenzen entlang der üblichen Dimensionen sozialer Ungleichheit ungleich verteilt. So entsteht eine Form der digitalen Ungleichheit, die alte Ungleichheitsmuster reproduziert. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass digitale Kompetenz auch durch Learning by Doing erworben wird. Der Kampf gegen digitale Ungleichheit kann also nicht ausschließlich über formelle Bildungsinitiativen gewonnen werden, sondern muss an der Wurzel der sozialen Ungleichheit ansetzen. weiterlesen

Ungleichheit in der Corona-Gesellschaft: Vertiefung der Kluft zwischen Arm und Reich

Während der Covid-19-Pandemie, des Lockdowns und der ihm folgenden Rezession sind die Reichen reicher und die Armen zahlreicher geworden. Das liegt einerseits an den kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen, den gesellschaftlichen Verteilungsmechanismen und den politischen Machtverhältnissen. Andererseits sind die meisten Länder von einem Ungleichheitsvirus befallen, das den Namen „Neoliberalismus“ trägt. Es handelt sich hierbei um eine Wirtschaftstheorie, die zu einer Sozialphilosophie und Weltanschauung, ja zu einer politischen Zivilreligion avanciert ist. weiterlesen

Die Corona-Pandemie als Brennglas gesellschaftlicher Bruchlinien

Die Krisenerfahrung vollzieht sich in einer bereits ungleichen Gesellschaft und wird zum Brennglas bestehender gesellschaftlicher Bruchlinien. Anfangs bestand ein Optimismus, die Krise könne zum Bindemittel gesellschaftlichen Zusammenhalts und zum Gleichmacher einer ungleichen Gesellschaft werden. Allerdings gibt es reichlich Hinweise, dass Katastrophen und ihre Bewältigung bestehende Ungleichheiten vielmehr fortschreiben oder gar verstärken, auf einer neuen Ebene einführen oder neue Bruchlinien einziehen. weiterlesen

Geschlechtsspezifische Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt

Die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste wirtschaftliche Krise schärft den Blick für bereits vorher existente soziale Ungleichheiten. Weniger Fokus liegt hingegen auf den Ungleichheiten aufgrund des gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisses. Dabei war dieser Zusammenhang selten so offensichtlich, denn Frauen sind besonders von der Krise betroffen – und das in mehrfacher Hinsicht. weiterlesen

Weshalb die Corona-Krise auch eine Verteilungsfrage ist

Die Corona-Krise hat auch eine schöne Seite: Menschen halten mehr Abstand und rücken gleichzeitig doch näher zusammen. Viele kleine und große Aktionen zeugen vom solidarischen Miteinander in diesen herausfordernden Wochen, etwa die große Einsatzbereitschaft zur Nachbarschaftshilfe. Menschen unterschiedlichster sozialer und geografischer Herkunft helfen einander und leisten einen Dienst an der Gesellschaft. Und trotz all der Solidarität ist die soziale Ungleichheit unübersehbar, denn nicht alle Menschen sind im selben Ausmaß von der Krise und ihren Gegenmaßnahmen betroffen. weiterlesen

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