Umwelt und Ungleichheit – aktuelle Ergebnisse für Österreich

Ungleiche Lebensbedingungen zeigen sich neben der Einkommens- und Vermögensverteilung auch am ungleichen Zugang zu sonstigen Ressourcen oder am Ausmaß, in dem unterschiedliche Personengruppen bestimmten Belastungen ausgesetzt sind. Unter dem Schlagwort Umweltgerechtigkeit wurde im deutschen Sprachraum vor rund zwei Jahrzehnten die Diskussion zu Environmental Justice aufgegriffen, die insbesondere in den USA seit fast 40 Jahren geführt wird. Dabei geht es zuvorderst um die Frage, welche sozialen Gruppen durch schlechte Umweltbedingungen besonders stark belastet sind. weiterlesen

Verkehrslärmschutz im Dornröschenschlaf: Es darf verbindlicher werden

Mehr als eine Million Menschen wohnen in Österreich über dem Tag-Abend-Nacht-Grenzwert für Straßenlärm. Dennoch sind die Umgebungslärmaktionspläne 2018 wieder inhaltsleer geblieben. Dass die WHO-Leitlinien für Umgebungslärm vom Herbst 2018 sogar strengere Grenzwerte empfehlen, hat dem Verkehrsminister auch keine Presseaussendung entlockt. Logisch, dass man da von einem Verkehrslärmschutzgesetz nur träumen kann. Aber was wären sinnvolle nächste Schritte? Wer wird Dornröschen wachküssen? weiterlesen

Standortentwicklung in Österreich mit Tunnelblick

Die Bundesregierung hat ihr lange erwartetes Umweltrechtspaket auf den Weg gebracht. Künftig soll es ein Staatsziel, einen Standortanwalt und ein Standortentwicklungsgesetz geben. Die Vorschläge bleiben dem Tunnelblick treu, wonach die Öffentlichkeitsbeteiligung das eigentliche Problem sei. Der Ansatz, Verfahren einfach abzubrechen und eine automatische Genehmigung vorzusehen, treibt das nur auf die Spitze. VerfassungsexpertInnen halten den Entwurf für irreparabel. weiterlesen
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