Das massive Lobbying der Energieindustrie beim Thema Wasserstoff

Wasserstoff hat sich innerhalb der letzten zwei Jahre von einem kaum beachteten Thema zum vermeintlichen Schlüssel der Energiewende entwickelt. Welchen Einfluss hatten Interessengruppen dabei, welche Positionen vertreten diese und wie nachhaltig ist Wasserstoff? Verschiedenste Interessengruppen mischen in der EU-Wasserstoffdebatte mit, um den Entscheidungsprozess zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die bedingungslosen Befürworter:innen von Wasserstoff, allen voran Hydrogen Europe, Erzeuger fossiler Energie und Gasnetzbetreiber, konnten dabei viele ihrer Wünsche durchsetzen. weiterlesen

Klimagerechtigkeit – ein Gewerkschaftsthema

Die Forderung nach der Verbindung von sozialen und ökologischen Kämpfen gibt es schon lange – und in der letzten Zeit fordert auch die Gewerkschaftsbewegung immer häufiger einen umfassenden sozial-ökologischen Kurswechsel ein. Die Klimakrise ist im Kern eine Gerechtigkeitskrise – und somit ein Arbeitnehmer:innenthema. Denn sowohl global als auch innerhalb Österreichs zeigt sich: Wer zur Klimakrise beiträgt und von deren Folgen betroffen ist, ist sozial höchst ungleich verteilt. weiterlesen

Nagelprobe für eine klimafreundliche EU: Förderungen von erneuerbaren Energien

Der entschlossene Kampf gegen den Klimawandel ist alternativlos. Erderwärmung und Umweltzerstörung bedrohen unsere natürlichen Lebensgrundlagen in nie dagewesener Geschwindigkeit. Europa muss jetzt in eine mutige Energiewende investieren, aber richtig. Um die Treibhausgasemissionen Europas bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken, müssen wir sowohl den Anteil der erneuerbaren Energien deutlich erhöhen als auch die Energieeffizienz massiv steigern. Im globalen Wettbewerb wird die europäische Wirtschaft nur dann bestehen, wenn sie ihre Pioniervorteile in Sachen saubere Energie und nachhaltige, effiziente Produktionsweisen voll nutzt. Die Reform der europäischen Förderpolitik für erneuerbare Energien und Klimaschutzmaßnahmen spielt dabei eine zentrale Rolle. weiterlesen

Edelsprit für alles? Die Rolle von Grünen Gasen für ein klimaneutrales Österreich

Bis zum Jahr 2040 soll Österreich klimaneutral werden. Grüne Gase, wie Wasserstoff und Biomethan, welche keine CO2-Emissionen erzeugen, werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Herstellung dieser Gase kostenaufwändig ist und beträchtliche Landflächen benötigt werden. Der Einsatz Grüner Gase sollte daher auf jene Sektoren beschränkt werden, in denen es keine Alternative gibt. Insbesondere im Wärme- und im Mobilitätssektor ist der Einsatz Grüner Gase möglichst gering zu halten. weiterlesen

Win-win-Situation für die Zukunft des öffentlichen Busverkehrs schaffen!

Die Umstellung auf umweltfreundliche Busse im öffentlichen Nahverkehr wird die Kommunen viel Geld kosten. Der Bund und die Länder sind gefordert, damit dies nicht zulasten des Ausbaus im öffentlichen Verkehr erfolgt. Zudem bedarf die gängige Ausschreibungspraxis, die soziale Errungenschaften zu einem Wettbewerbsnachteil verkehrt hat, einer Kehrtwende. Soziale Kriterien müssen bei der Vergabe von Aufträgen zukünftig berücksichtigt werden. weiterlesen

Wie grün ist der European Green Deal?

Die Ankündigung eines European Green Deals (EGD) durch die EU-Kommission wurde angesichts beachtlicher Zahlen wie des 1.000-Milliarden-Euro-Investment-Plans mit Applaus und Wohlwollen bedacht. Es scheint, als ob der Klimawandel merklich auf der EU-Prioritätenliste nach oben gewandert ist. Doch wie ambitioniert ist der Plan wirklich? Eine nähere Betrachtung zeigt: Gemessen an dem, was notwendig wäre, um das +1,5-Grad-Limit zu erreichen, braucht es wohl zusätzliche Maßnahmen, verbunden mit mehr finanziellen Mitteln. weiterlesen

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