Atypisch Beschäftigte in der Corona-Krise: Die im Dunkeln sieht man nicht …

Die Corona-Krise betrifft atypisch Beschäftigte besonders stark, urteilen ExpertInnen. Schon vor der Krise hatte man potenzielle Nachteile im Blick, jedoch wurden Risiken und Chancen gegeneinander abgewogen (Eurofound 2015). Die Zeit des Abwägens scheint nun vorbei, denn mit der Corona-Krise treten die Beschäftigungsrisiken klar in den Vordergrund. weiterlesen

Geringverdienst: Arbeit unter der Steuergrenze hat viele Gesichter

Mehr als ein Viertel der unselbstständig Beschäftigten in Österreich verdient so wenig, dass sie keine Lohnsteuer bezahlen. Die GeringverdienerInnen sind aber keine einheitliche Gruppe, Menschen haben aus unterschiedlichen Gründen ein geringes Einkommen. Geringverdienende Frauen sind viel häufiger teilzeitbeschäftigt und müssen Betreuungspflichten nachkommen. Männer sind öfter nicht über das ganze Jahr angestellt und damit unterjährig oft von Arbeitslosigkeit betroffen. Damit Geringverdienende ihre Einkommenssituation verbessern können, sind gezielte politische Maßnahmen notwendig, die auf die unterschiedlichen Gründe abgestimmt sind – wie etwa der Ausbau der Kinderbetreuung. weiterlesen

Gegen die Erosion des Rechtsstaats

Für betroffene ArbeitnehmerInnen ist meist nicht erkennbar, in welchem Ausmaß ihr gelebtes Arbeitsverhältnis vom „offiziell verzeichneten“ abweicht. Gegen dieses System müssen effiziente Maßnahmen gesetzt werden, um die Trockenlegung der „Schwarzgeldseen“ zu erreichen und der Erosion des Rechsstaats gegenzusteuern. weiterlesen
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