Im Verborgenen: digitale Kompetenzen bei systemrelevanten Berufsfeldern

Die hartnäckige Einteilung in „weibliche“ und „männliche“ Kompetenzen und deren ungebrochen hierarchische Bewertung ist ein jahrzehntealtes Gleichstellungsthema. Dieses findet auch in den „modernen“ digitalen Zeiten seine Fortführung. Könnte es helfen, in den „weiblich dominierten“ Berufsfeldern „männlich konnotierte“ Kompetenzen sichtbar zu machen? Dieser Frage wird in einem laufenden Forschungsprojekt nachgegangen, gefördert durch den Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien. weiterlesen

Ökonomie des Alltagslebens: Erneuern und transformieren, was uns versorgt

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass manche wirtschaftlichen Aktivitäten wichtiger sind als andere. Während viele Branchen schließen mussten, galt dies nicht für die als „systemrelevant“ eingestuften Bereiche der Wirtschaft. Am morgigen 23. Juni wird der Internationale Tag des öffentlichen Dienstes begangen, um die Leistungen des öffentlichen Sektors und seine Bedeutung für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt hervorzuheben. Ein guter Anlass, um über die Aufwertung und Weiterentwicklung dieser fundamentalen wirtschaftlichen Aktivitäten im Kontext der Daseinsvorsorge und Nahversorgung nachzudenken. weiterlesen

Gerechtigkeit für die wahren Leistungsträger*innen

Die Krise hat gezeigt, wer die wahren Leistungsträger*innen sind: Pflegekräfte und Krankenhauspersonal, Pädagog*innen und Handelsangestellte, Lastwagenfahrer*innen und Zusteller*innen – sie alle und noch viele mehr haben das Land in der Krise aufrechterhalten. Oft sind es Migrant*innen und noch öfter Frauen. Die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen entsprechen der Bedeutung ihrer Arbeit allerdings kaum, wie eine Auswertung des Arbeitsklimaindex der AK OÖ von SORA zeigt. weiterlesen

Sie nennen es Liebe, wir nennen es systemerhaltende Arbeit

In Zeiten von Corona muss die Frage der Systemrelevanz neu diskutiert werden und damit auch die von systemrelevanter Arbeit. Systemrelevante Arbeit findet nicht nur als – oft prekäre und schlecht bezahlte – Erwerbsarbeit, sondern auch als gänzlich unbezahlte Sorgearbeit statt. Das trifft in Zeiten von Home-Office und Home-Schooling umso mehr zu. Die Verantwortung für Sorge obliegt insbesondere Frauen* und Migrant*innen, die nun zusätzlich die psychosozialen und ökonomischen Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schultern müssen. Statt Applaus braucht es eine strukturelle Aufwertung von Sorgearbeit. weiterlesen

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