Wie unterstützt eine Jobgarantie die sozial-ökologische Wende?

Erwerbslosigkeit und die ökologischen Krisen sind die vielleicht drängendsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Eine sozial-ökologische Jobgarantie kann zur Lösung beitragen. Allerdings nur, wenn sie klug gestaltet wird. Eine zeitgemäße Jobgarantie erfüllt zwei Anforderungen: 1) Die Tätigkeiten müssen einer ökologisch nachhaltigen Deckung menschlicher Grundbedürfnisse dienen. 2) Die Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeiten und Arbeitsort müssen ein ökologisch verträgliches Erwerbs- und Lebensmodell unterstützen. weiterlesen

Verlosung: 3 Ausgaben des JEP zu Green Finance & sozial-ökologischer Transformation

Trägt das Label „Green Finance“ tatsächlich zur sozial-ökologischen Transformation bei? Kann die ungleiche und exzessive Nutzung der globalen Ressourcen und Senken durch „grüne“ Kapitalmärkte korrigiert werden? Diesen Fragen gehen mehrere AutorInnen in der Ausgabe 4/2020 des Journals für Entwicklungspolitik (JEP), herausgegeben vom Mattersburger Kreis, nach. Wir verlosen drei Exemplare. Teilnehmen geht ganz einfach per E-Mail, Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021. weiterlesen

Was kann ein staatlicher Transformationsfonds leisten?

Ein staatlicher Transformationsfonds kann dazu beitragen, die massiven, zur Erreichung der Klimaziele notwendigen Investitionen zügig auf den Weg zu bringen. Vorgeschlagen wird ein schuldenfinanzierter Transformationsfonds, der renditeorientiert in besonders betroffene Industrieunternehmen investiert, Start-ups fördert und Forschung und Entwicklung unterstützt. Durch gezielte Beteiligungen könnte der Staat Eigenkapitalengpässe beseitigen und die Planungssicherheit erhöhen. Im Unterschied zu Subventionen können durch erfolgreiche Beteiligungen Vermögenswerte der öffentlichen Hand geschaffen werden. weiterlesen

Sozial-ökologische Maßnahmen anhand des Beispiels des Kampfes gegen Energiearmut

Die Klimakrise verlangt von uns nicht weniger als eine Neu- und Umstrukturierung unserer Art zu produzieren und zu konsumieren. Bei diesem Prozess dürfen aber die erkämpften Errungenschaften des Wohlfahrtsstaates nicht untergraben werden, und der soziale Zusammenhalt muss erhalten bleiben. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben diesen Anspruch auch im European Green Deal mit dem Bekenntnis „Leaving no one behind“ festgehalten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es in der Maßnahmenumsetzung ein Zusammenwirken zwischen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Zielen. Doch manchmal stehen diese Ziele im Widerspruch zueinander. Das lässt Zielkonflikte entstehen. Maßnahmen so umzusetzen, dass sie sowohl der sozialen als auch der ökologischen und wirtschaftlichen Dimension gerecht werden, ist aber notwendig, um einen sozial verträglichen Umbau voranzutreiben. Hierbei muss und wird auch der Kampf gegen Energiearmut eine wichtige Rolle spielen, an dessen Beispiel sich die Bandbreite der aktuellen Maßnahmen in der Europäischen Union zeigt. weiterlesen

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