Sozial-ökologische Vergabe – Science oder Fiction?

Eine nicht nur nach dem niedrigsten Preis, sondern auch nach Kriterien der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit ausgerichtete Vergabe von öffentlichen Aufträgen oder Subventionen wäre ein zentraler wirtschaftspolitischer Hebel für die gerechte Gestaltung der Transformation zu einer CO2-neutralen Wirtschaft. So etwa die Durchführung von Bauprojekten ohne ausbeuterische Behandlung migrantischer Arbeitskräfte oder die Konditionierung der Auszahlung von Beihilfen mit sozialen Kriterien beim Ausbau erneuerbarer Energieträger. Ein Realitätscheck. weiterlesen

How to: Die Arbeitsmarktpolitik des AMS klimafit und sozial gerecht gestalten

Klimakrise und Arbeitsmarktpolitik hängen eng zusammen: Eine ambitionierte Klimapolitik, insbesondere das Ziel, den Einsatz fossiler Energieträger immer weiter zu verringern, macht massive Veränderungen in der Wirtschaftsstruktur und somit der gesamten Arbeitsleistung, in der Arbeitsweise und in den ausgeführten Tätigkeiten und Berufen notwendig. Es braucht daher eine Arbeitsmarktpolitik, die auf die Auswirkungen der Klimakrise auf den Arbeitsmarkt und auf die Anforderungen der Klimapolitik reagiert. Das AMS ist ein zentraler Akteur für ein Gelingen eines sozial gerechten Übergangs in ein klimaneutrales Wirtschaftssystem. weiterlesen

Arbeitsmarktpolitik als Hebel der sozial-ökologischen Transformation

Im Jahr 2022 fordern uns nicht nur ökonomische und soziale Krisen, sondern auch die Klimakrise in bislang unbekanntem Maße heraus. Diese multiplen Krisen stellen die derzeitige Organisation der Wirtschaft sowie die Abhängigkeit des österreichischen Wohlfahrtsstaats von einer steigenden Produktion und von Wirtschaftswachstum infrage. Eine Transformation dieser Strukturen ist daher keine Frage des „Ob“, sondern des „Wie“. Doch was bedeutet das für eine zukunftsfähige Arbeitsmarktpolitik? Eine aktuelle Studie stellt sich dieser Frage und analysiert Zusammenhänge zwischen Klima- und Arbeitsmarktpolitik. weiterlesen

Wohlfahrtsstaat und sozial-ökologische Transformation: Wachstumsabhängigkeit reduzieren!

Die multiplen Krisen unserer Zeit lassen sich in einem wachstumszentrierten ökonomischen System nicht bewältigen. Es braucht daher eine sozial-ökologische Transformation in Richtung einer Postwachstumsgesellschaft. Zentrale Bedingung hierfür ist die wachstumsunabhängige Gestaltung des Wohlfahrtsstaates als elementare Institution für eine „Just Transition“. Um den Wohlfahrtsstaat fit für die Postwachstumsgesellschaft zu machen, ist eine Restrukturierung der Finanzierung nötig. Hierbei muss die Besteuerung von Kapital und Vermögen in den Mittelpunkt gestellt und der Faktor Arbeit grundlegend entlastet werden. weiterlesen

7 Herausforderungen durch die Klimakrise an den Sozialstaat

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Klimakrise nicht droht, sondern bereits höchst akut ist – und das mit massiven Auswirkungen auf den Sozialstaat. Die dadurch entstehenden Herausforderungen sind vielfältig und reichen von neuen Gesundheitsrisiken bis hin zur Finanzierung des Sozialstaates. Je früher diese Risiken einkalkuliert und Maßnahmen ergriffen werden, desto eher wird es gelingen, aus der unverzichtbaren ökologischen Transformation auch eine soziale zu machen. weiterlesen

AK-Wohlstandsbericht 2022: Teuerungskrise bringt Rückschritte bei der nachhaltigen Entwicklung von Wohlstand und Wohlergehen in Österreich

Die Sorge, dass unser Lebensstandard in den kommenden Monaten sinken wird, ist groß – und das zu Recht. Denn in unserer diesjährigen Analyse des gesellschaftlichen Fortschritts zeigen sich Rückschritte auch jenseits der im Fokus stehenden Indikatoren BIP und Inflation. Um die nachhaltige Entwicklung von Wohlstand und Wohlergehen stärker zu fördern, muss die Teuerungs- und Energiekrise rasch eingedämmt werden. Darüber hinaus gilt es, die richtigen Weichen zu stellen, um den sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft voranzutreiben, die Verteilungsschieflage zu bekämpfen und die Arbeitsbedingungen deutlich zu verbessern. weiterlesen

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