Klimakrise und mögliche Antworten der Gewerkschaften

Gewerkschaften und Beschäftigte sollten in den Umwelt- und Klimadiskussionen eine zentrale Rolle spielen. Denn Umweltfragen sind immer Verteilungsfragen und betreffen daher vor allem die Beschäftigten. Innerhalb der Gewerkschaften wird daher zunehmend die ökologische Krise diskutiert, und es werden entsprechende Politiken formuliert. Die Ambivalenzen von Wirtschaftswachstum, der Exportorientierung der österreichischen Wirtschaft und einem oft zu engen Verständnis von sozialer und ökologischer Modernisierung bleiben Herausforderungen für die Gewerkschaften. Doch die Auflösung dieser Ambivalenzen wäre für einen sozial-ökologischen Umbau der Industriegesellschaft notwendig. weiterlesen

Der sozial-ökologische Umbau kann nur mit einer starken Sozialpartnerschaft funktionieren

Derzeit scheint es so, als ob die weitreichende Umweltkrise den wirtschaftlichen „Kernthemen“ wie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit untergeordnet wird. Doch ökologische Fragen sind immer auch soziale Fragen, nämlich solche von Ungleichheit, Ausbeutung und Macht. Die Sozialpartnerschaft muss sich sozial-ökologisch orientieren, um langfristige Interessen an einer lebenswerten Gesellschaft jenseits von Profit- und Wachstumsorientierung sichern zu können. Dabei sollten Betriebsräte, Gewerkschaften und Arbeiterkammer dafür sorgen, dass der Umbau nicht kapitalgetrieben auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird, sondern gerecht stattfindet und allen Menschen materielle und politische Teilhabe sichert. weiterlesen

Investitionen in den Öffentlichen Verkehr als Element einer sozial-ökologischen Erneuerung

Ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Angebot im öffentlichen Verkehr, das den Ausstieg aus der fossilen Energie ermöglicht und erleichtert, ist ein zentrales Element eines nachhaltigen Verkehrssystems. In den kommenden Jahren wird es darum gehen, die wirtschaftlichen und sozialen Chancen für einen Ausstieg aus der fossilen Energie im Verkehrsbereich intensiv und aktiv zu nutzen. weiterlesen

Elementarbildung: Investitionen rechnen sich

Mehr und bessere Kinderbetreuung und Elementarbildung könnte nicht nur Tausende neue Arbeitsplätze schaffen, sie würde sich mittelfristig auch selbst finanzieren. Diese positiven Effekte zeigte eine AK-Modellrechnung aus dem Jahr 2013. Der Ausbau der Elementarbildung wäre auch ein Betrag zu einer sozial-ökologischen Investitionsstrategie, weil diese Steigerung in der Beschäftigung kaum Energie oder andere natürliche Ressourcen kostet. Doch grau ist alle modellierte Theorie und die Frage lautet: Lassen sich diese Ergebnisse auch in der Realität zeigen? Ein kurzer Check der Entwicklungen in der Kinderbetreuung der letzten Jahre zeigt: die Rechnung geht auf! weiterlesen

Sozialökologische Infrastruktur statt Grundeinkommen

Die neoliberale Globalisierung radikalisiert die Illusion, menschliche Bedürfnisse seien vorrangig mit Geld zu befriedigen. Das kommt etwa in der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen zum Ausdruck. Statt eines garantierten Grundeinkommens braucht es aber vor allem eine leistbare, soziale und ökologische Infrastruktur für alle, die es ermöglicht, ein gelungenes Leben zu führen. weiterlesen
Themen
MENÜ