EU-Nachbarn: kaum Lohnannäherung trotz Reallohnsteigerungen

Die Situation für ArbeitnehmerInnen am Westbalkan, in Moldau und der Ukraine ist nach wie vor schwierig. Die Reallöhne sind zwar in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als in Österreich, doch trotzdem gab es nur wenig Annäherung an das österreichische Lohnniveau, gemessen an der Kaufkraft. Trotz jüngster Rückgänge bleibt die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau. Ihre Verhandlungsmacht hat sich kaum verbessert, und der kollektivvertragliche Abdeckungsgrad schwindet weiter. Die Region wird auch in Zukunft von starker Abwanderung der Jungen geprägt sein. Was kurzfristig zu einer Entspannung auf den Arbeitsmärkten führt, kann langfristig ein ernsthaftes Problem für die ärmsten Länder Europas werden. weiterlesen

Müssen wir auf Reallohnsteigerungen verzichten?

Die Wachstumsschwäche der heimischen Volkswirtschaft ist nicht auf eine geänderte preisliche Wettbewerbsposition zurückzuführen ist, sondern auf die Belastung der Inlandsnachfrage, die aus der erhöhten Inflation und der steigenden Arbeitslosigkeit. Jedenfalls dürfen wir nicht auf Reallohnsteigerungen verzichten, denn das würde das Wirtschaftswachstum noch weiter schwächen. weiterlesen
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