Die stille Krise der Psyche: höchste Zeit, hinzusehen und für echte Verbesserungen zu sorgen

Über zwei Jahre leben wir nun im COVID-Ausnahmezustand: Distanz halten, Homeoffice, Homeschooling, Ansteckungsgefahr, gesperrte Sportvereine und Kultureinrichtungen, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, ein Lockdown nach dem anderen und die Unsicherheit, wie es wohl weitergeht – die COVID-19-Pandemie und die flankierenden Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben weltweit ihre Spuren in der Psyche der Menschen hinterlassen. Gleichzeitig reicht die Versorgung nicht: Betroffene klagen über lange Wartezeiten auf Psychotherapieplätze, es gibt nicht genug – weder im stationären noch im niedergelassenen Bereich. weiterlesen

Fehlzeitenreport 2021 – Psychische Erkrankungen, Frühintervention und Wiedereingliederung

Veränderte Arbeitsbedingungen, die steigende Zahl an psychischen Erkrankungen und gleichzeitig die Forderung „Arbeiten bis zum Regelpensionsalter“ verlangen Maßnahmen: Rechtzeitige Gesundheitsförderung, verstärkte Rehabilitation, Anpassungen bei der Wiedereingliederungsteilzeit und Steigerung der Bekanntheit bestehender Beratungsangebote sind notwendig – das zeigt auch der Fehlzeitenreport 2021. weiterlesen

Psychische Belastungen von Flüchtlingen: eine Herausforderung auf dem Weg in die Integration

Psychische Belastungen stellen für viele Flüchtlinge ein bedeutendes Hindernis dar, um sich in den Aufnahmeländern gut zurechtzufinden und einbringen zu können. Dies gilt auch für Österreich und erschwert neben sozialer Integration auch den Weg in den Arbeitsmarkt, wie eine jüngst veröffentlichte Studie zeigt. Daher braucht es sowohl niederschwellige soziale Unterstützungsangebote als auch, wo erforderlich, ausreichend finanzierte, langfristige psychotherapeutische Hilfe. weiterlesen

Unsichere Jobs beeinflussen Arbeitsqualität und Gesundheit

Die Arbeitswelt ist im Wandel – atypische und unsichere Beschäftigungsformen sind mittlerweile durchaus üblich. Mit derartigen Beschäftigungsverhältnissen geht meist eine große Unsicherheit einher: Wer nicht weiß, ob der befristete Vertrag verlängert wird, fühlt sich oft als Arbeitnehmer/-in zweiter Klasse und kann die persönliche Zukunft kaum planen. Die Sorge um den Arbeitsplatz wirkt sich nicht nur negativ auf die Arbeitsqualität aus, sondern führt auch zu erheblichen psychischen und körperlichen Belastungen. weiterlesen
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