Prekäre Beschäftigungsperspektive von JungwissenschafterInnen

Schlechte Bezahlung und auf kurze Zeit befristete Verträge bestimmen seit einigen Jahren die Arbeits- und Lebensverhältnisse von WissenschafterInnen. Junge WissensarbeiterInnen aus sozioökonomisch weniger privilegierten Elternhäusern sind davon besonders betroffen. Die Interessen jenes Prekariats zu organisieren, ist die IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen bemüht. weiterlesen

Atypische und prekäre Arbeitsbedingungen auf der EU-Agenda: Aussicht auf sozialen Fortschritt?

Vor dem Hintergrund der sogenannten „europäischen Säule sozialer Rechte“ rückt die EU-Kommission die Arbeitsbedingungen atypisch Beschäftigter, insbesondere von ArbeitnehmerInnen mit neuen Beschäftigungsformen, auf die EU-Agenda. Der aktuell verhandelte Vorschlag für eine Richtlinie über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen in der EU soll zu mehr Transparenz und gestärkten Rechten beitragen. Sind die Vorschläge ein Schritt in die richtige Richtung? weiterlesen

Auswirkungen atypischer Beschäftigungsformen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Erwachsenenbildung in Kärnten – prekäre Tendenzen?

„Normalarbeitsverhältnisse“ werden anhaltend von verschiedenen Formen flexibler Arbeitsarrangements abgelöst, die vielfach prekäre Tendenzen aufweisen; über die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Kärntner Weiterbildungsbranche war bis dato allerdings wenig bekannt. Um diese Wissenslücke zu schließen, hat die Alpen-Adria-Universität (AAU) Klagenfurt im Auftrag der AK Kärnten eine empirische Untersuchung durchgeführt, welche die Lebensumstände in der Kärntner Erwachsenenbildung erstmals repräsentativ beleuchtet und dabei dem Weiterbildungssektor ein gutes Zeugnis ausstellt. Atypisch Beschäftigte der Branche benötigen jedoch sozial- und arbeitsrechtliche bzw. kollektivvertragliche Verbesserungen. weiterlesen

Unsichere Jobs beeinflussen Arbeitsqualität und Gesundheit

Die Arbeitswelt ist im Wandel – atypische und unsichere Beschäftigungsformen sind mittlerweile durchaus üblich. Mit derartigen Beschäftigungsverhältnissen geht meist eine große Unsicherheit einher: Wer nicht weiß, ob der befristete Vertrag verlängert wird, fühlt sich oft als Arbeitnehmer/-in zweiter Klasse und kann die persönliche Zukunft kaum planen. Die Sorge um den Arbeitsplatz wirkt sich nicht nur negativ auf die Arbeitsqualität aus, sondern führt auch zu erheblichen psychischen und körperlichen Belastungen. weiterlesen

Hartz IV und das Hamsterrad von Erwerbsarbeitslosen und Beschäftigten

Für marktliberale ÖkonomInnen ist die Sache klar. Der gründliche Umbau der Arbeitslosen- und Sozialhilfe, wie ihn die deutsche Regierung unter dem Kanzler Schröder zum Beginn der Nullerjahre betrieben hat, sei ein Erfolgsmodell. Die sogenannten „Hartz-Reformen“ haben den „Anspruchslohn“ gesenkt und dadurch Stellen geschaffen. Tatsächlich sinkt die Erwerbslosigkeit seit Jahren kontinuierlich und die Zahl der Erwerbstätigen ist mit über 43 Millionen auf ein Rekordniveau gestiegen. Doch es gibt einen hohen Preis des vermeintlichen „deutschen Jobwunders“. weiterlesen
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