Plattformarbeit – die Zeit ist reif für den nächsten Schritt: warum es eine EU-Plattformarbeits-Richtlinie braucht und was diese enthalten sollte

Die COVID-19-Krise mit ihren Ausgangsbeschränkungen und behördlichen Geschäfts- und Restaurantschließungen machte die gesellschaftliche Bedeutung der Plattformökonomie für die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs sichtbar. Deutlich sichtbar wurden auch die Nachteile dieser hyperflexiblen Vermittlungsform mit oft prekärer Beschäftigung. Die Europäische Kommission steht vor einigen Herausforderungen angesichts disruptiver technologischer Entwicklungen und der zunehmenden Stellung von Plattformen als versorgungskritische Infrastrukturen. All das macht die Dringlichkeit sachgerechter und fairer Regulierung der Arbeitsbedingungen von Plattformbeschäftigten jedoch nur noch deutlicher. weiterlesen

„Sharing“-Plattformen: Vielfältig, dynamisch und beständig intransparent?

Viele Plattformunternehmen der „Sharing Economy“ sind stark kapitalgetrieben, eher intransparent und weisen mit wenigen Ausnahmen auffallend wenige Beschäftigte auf. Das zeigte bereits eine Untersuchung der Arbeiterkammer im Jahr 2017. Auch drei Jahre später war die „Branche“ äußerst dynamisch, da viele Mobility-AnbieterInnen hinzugekommen sind, der Fokus auf bessere Arbeitsbedingungen bleibt notwendig. weiterlesen

Neue Plattformen, alte Probleme – Zur (schwierigen) Regulierung von Social Media

Die mediale Veränderung von Handschriften zum Buchdruck war wohl ähnlich tiefgreifend wie jene vom Buchdruck zur Digitalisierung. Mit Erfindung des Buchdrucks konnte man Bücher plötzlich schnell, günstig und massenhaft produzieren. Mit dieser neuen Technik wurden aber freilich nicht nur ehrenwerte Ziele verfolgt. Schnell dienten Flugschriften auch der Propaganda oder Agitation. Damit wuchs nicht nur das Wissen, sondern auch die Verunsicherung. Und die soziale Spaltung. weiterlesen

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