Win-win-win in der Krise: Pflege als Jobmotor und Zündschnur für mehr Gerechtigkeit

Ja, die Pflege. Anders als oft angenommen verursacht sie nicht nur Kosten, sondern schafft auch ganz schön viele Jobs. Rund 10 Prozent der Beschäftigten in der Europäischen Union (EU) arbeiten im Gesundheits- und Sozialwesen, inklusive Pflege. Das sind übrigens 22,8 Millionen Menschen. In Österreich haben 12 von 100 Frauen im Sektor Gesundheits- und Sozialwesen eine unselbständige Arbeit. Kostendruck und Prekarisierung plagen diesen Bereich aber seit vielen Jahren. Die Krise ist eine historische Chance, jetzt umzudenken und auf qualitativ hochwertige Beschäftigung zu setzen. Diese Beschäftigung dient dann als Jobmotor sowie als Zündschnur für mehr Gendergerechtigkeit. Eine Win-win-win-Situation also, die der folgende Artikel erläutert. weiterlesen

Weil Applaus allein zu wenig ist: was wir von COVID-19 für Krankenhäuser und die Langzeitpflege lernen können

Österreich hat bisher viele Herausforderungen besser meistern können als andere Länder, und eine völlige Überlastung der Krankenhäuser und Altenheime ist bis dato ausgeblieben. Das System der 24-Stunden-Betreuung stößt aber immer mehr an seine Grenzen, genauso wie pflegende Angehörige, die sich teils allein gelassen fühlen. Nach einem ersten Durchatmen ist es an der Zeit für eine Reflexion der österreichischen Gesundheits- und Langzeitpflegestruktur. weiterlesen

Community Nursing: ein Konzept mit vielen Chancen und noch offenen Fragen

Ein Blick auf das türkis-grüne Regierungsübereinkommen macht deutlich: Pflege und Betreuung in Österreich sollen in Zukunft noch mehr mobil geleistet werden. Die Implementierung von Community Nurses in der österreichischen Versorgungslandschaft ist grundsätzlich sinnvoll. Die Gretchenfrage dabei ist immer, wer die Pflege und Betreuung zu Hause leistet und wer letztlich zahlt. Für die Erarbeitung und Umsetzung eines österreichischen Konzeptes ist ein breiter Beteiligungsprozess vorzusehen. weiterlesen

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