Pensionen: Fokus auf Verbesserung der Erwerbschancen – anstelle irreführender Panikmache

Für die oftmals betriebene Panikmache vor einer „Kostenexplosion“ im Pensionssystem besteht kein Anlass. Dahinter stehen irreführende Argumentationsmuster und ein abwegiges Verständnis von „Generationengerechtigkeit“. Nach den vielen Reformen im Pensionsrecht muss jetzt die Verbesserung der Chancen der Menschen auf dem Arbeitsmarkt im Mittelpunkt der Pensionspolitik stehen. Erste Ankündigungen der neuen Bundesregierung lassen dazu allerdings nichts Gutes erwarten. weiterlesen

Armutsfestigkeit von Pensionssystemen – Deutschland und Österreich im Vergleich

Wie schneiden die Pensionssysteme in Österreich und Deutschland ab, wenn es darum geht, vor Armut im Alter zu schützen? Bei durchschnittlichen Einkommen sind in Deutschland aktuell knapp 41 Beitragsjahre (!) erforderlich, um eine Pension in Höhe der Armutsgefährdungsgrenze zu erreichen. Aufgrund weiterer Absenkungen des Pensionsniveaus stellt sich die Situation mit künftig 48 Beitragsjahren noch drastischer dar. In Österreich reichen demgegenüber heute und auch in der Zukunft 26 Jahre. Für ArbeitnehmerInnen mit einem merklich niedrigeren Einkommen ist es in Deutschland daher bereits derzeit kaum möglich, eine gesetzliche Pension über der Armutsgefährdungsgrenze zu erreichen. weiterlesen

Langfristige Entwicklungstrends des Pensionssystems: Crashszenarien schauen anders aus!

Das Prozedere rund um die Erstellung des Langfristgutachtens der Pensionskommission folgt einem weitgehend festen Muster: Bereits Tage vor der eigentlichen Kommissionsitzung und der Beschlussfassung sowie Veröffentlichung des Langfristgutachtens wird unter Berufung auf die aktuellen Projektionsergebnisse medial die drohende Unfinanzierbarkeit des öffentlichen Pensionssystems verkündet. Dass die Kommissionsprojektionen lediglich einen Ausschnitt der Gesamtentwicklung abbilden und deren isolierte Betrachtung nahezu zwangsläufig zu falschen Schlussfolgerungen führt, wird dabei ebenso ausgeblendet, wie grundlegende verteilungspolitische Aspekte. weiterlesen
Themen
MENÜ