Wachsende Ungleichheit schadet gesamter Volkswirtschaft

„Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auf“ - Schlagzeilen wie diese haben es in den letzten Jahren immer wieder in die Medien geschafft. Dieser Blogbeitrag soll beantworten was das eigentlich heißt, aus welchen verschiedenen Perspektiven man dies betrachten muss und warum die steigende Konzentration des Reichtums in den Händen einiger Weniger im Endeffekt der gesamten Volkswirtschaft schaden wird. weiterlesen

Die USA lernt, Europa leidet: Haben die USA die besseren ÖkonomInnen?

Während in den USA akzeptiert wird, dass höhere Staatsausgaben eine Multiplikatorwirkung in der Wirtschaft entfalten, dass die Inflation niedrig bleibt, auch wenn die Notenbank Geld druckt, und dass Staatsschulden nur mit minimal geringerem Wachstum einhergehen, ist in Europa hingegen das Wissen, wie mit einer tiefen Krise umzugehen ist, verloren gegangen – just auf dem Kontinent, wo der Brite John Maynard Keynes die Lehren aus der Weltwirtschaftskrise der 1930er zog. weiterlesen

Ahnungslos, aber nicht tatenlos – Wie ÖkonomInnen seit der Finanzkrise Politik mach(t)en

Wer kennt sie nicht mehr, die Vorwürfe vor allem zu Beginn der Finanzkrise: Die ÖkonomInnen hätten versagt. Kaum einer hatte die Krise vorausgesehen. Sie waren fast alle ahnungslos. Ja, in einem kritischen Moment Frühjahr 2009 hieß es von ihnen sogar selber, ihre Modelle seien für solch Situation ungeeignet. Ahnungslos und unfähig heißt aber noch lange nicht inaktiv, und schon gar nicht politisch inaktiv. Wie einzelne Gruppen von deutschsprachigen ÖkonomInnen gezielt versuchen, gesellschaftliche Entwicklung nach neoliberalen Vorstellungen zu beeinflussen – von Kampagnen bis zur Parteiengründung – zeigt eine neue Studie des Instituts zur Gesamtanalyse der Wirtschaft an der Universität Linz. weiterlesen

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