Future is public – die Zukunft in öffentlicher Hand

Die Corona-Krise führt uns deutlich die Vorteile eines gut ausgebauten öffentlichen Gesundheitssystems, einer guten öffentlichen Infrastruktur und die Vorteile eines starken Sozialstaates vor Augen. Andere Länder, die bei öffentlichen Leistungen jahrelang den Sparstift angesetzt und Privatisierungen – insbesondere im Gesundheitsbereich – durchgeführt haben, haben in der aktuellen Gesundheitskrise eindeutig schlechtere Karten. Eine weltweite Bewegung zeigt, dass es auch anders geht: Über 2.400 Städte in 58 Ländern weltweit führten private Dienstleistungen wieder zurück in die öffentliche Hand: Future is public! weiterlesen

Fünf Maßnahmen für mehr Klimaschutz in den Gemeinden

Wie sieht eine klimafreundliche Gemeinde der Zukunft aus? Klimapolitik zieht sich durch alle Aufgabenbereiche der Gemeinden. Dementsprechend ist Klimapolitik auch grundlegend in den Steuerungsprozess und in den Finanzausgleich zu integrieren: Zentral sind die öffentliche Infrastruktur (v. a. Verkehr und Gebäude), Raumplanung und Stadtentwicklung sowie die Einnahmengestaltung. weiterlesen

Die blinden Flecken der CO2-Steuer

Die politischen Kämpfe um die CO2-Steuer verstellen den Blick auf die wesentlichen Fragen. Bei der Bekämpfung der Klimakrise geht es nicht vorrangig um die Höhe einer CO2-Steuer, sondern um die notwendigen Anpassungsinvestitionen in ökologische Alternativen – öffentlich wie privat. Im Rahmen eines umfassenden Maßnahmenpakets wird man sich auch mit einer gezielten CO2-Bepreisung beschäftigen müssen. Wegen der verteilungspolitischen Probleme ist es aber fraglich, ob die CO2-Steuer hier die optimale Lösung darstellt. Effizienter erscheinen zielgerichtete Bepreisungsmaßnahmen wie ein Öffi-Bonus für PendlerInnen. Die Anreizeffekte können mit einer CO2-Steuer mithalten, die sozialen Verwerfungen aber sind gleich null. weiterlesen

Mit Bahn und Öffis gegen die Klimakrise

Die globale Erderwärmung wird überwiegend durch den immensen Verbrauch an fossilen Energieträgern verursacht. Die Auswirkungen sind vielfältig sichtbar und längst messbar geworden und bedrohen uns und die zukünftigen Generationen. Hauptverursacher für Österreichs Klimaschutzprobleme ist der Verkehrsbereich. 2018 war laut einer Studie des Umweltbundesamtes der (Straßen-)Verkehr für 30 Prozent der österreichischen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Statt zu sinken, ist seit 1990 im Verkehrssektor eine Zunahme der Treibhausgase um rund 74 Prozent zu verzeichnen. Bis 2030 müssen die Emissionen des Verkehrs um ein Drittel sinken, bis 2040 um ein weiteres Drittel. Das erfordert einen konsequenten Ausbau der Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. weiterlesen

Studentische Mobilität – ein zu wenig beachtetes Thema?

Die Anreise zu und von einer Hochschule bedeutet für Studierende eine Herausforderung. Für jene, die an einem größeren Hochschulstandort wie etwa Wien, Graz oder Linz wohnen und studieren, hält sich der Aufwand, um an die Hochschule zu kommen, großteils in Grenzen. Für Personen, die aus eher ländlichen Gebieten zu ihrer Universität, Fachhochschule oder auch Pädagogischen Hochschule fahren müssen, sieht das anders aus. Dabei spielen die Fahrzeit sowie die Kosten für das Pendeln eine wesentliche Rolle. weiterlesen
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