Angst und Hoffnung

Das menschliche Dasein wird durch unterschiedliche Ungerechtigkeitserfahrungen geprägt. Schlechte Behandlung durch Chef:innen oder auf Ämtern, drohender Jobverlust oder Kürzung von Sozialleistungen, Verlust der Wohnung oder verwehrte Aufstiegschancen zählen dazu ebenso wie Armut unter Kindern oder Missstände in der Pflege. Um abstrakte Debatten zu Gerechtigkeitsprinzipien oder utopischen Gesellschaftsordnungen geht es hingegen nur im Leben der wenigsten. Wir legen in unserem neuen Buch „Angst und Angstmacherei“ deshalb den Fokus auf konkrete Lebenserfahrungen und Angstgefühle. weiterlesen

Mission Economy – der Mondflug als Startrampe für eine bessere Ökonomie

Mariana Mazzucato hat eine Mission. Sie will zeigen, dass große gesellschaftliche Herausforderungen mittels Innovationen erfolgreich bewältigt werden können. Ideologische Auseinandersetzungen zwischen Markt und Staat hält sie für kontraproduktiv und geht pragmatisch und lösungsorientiert vor: Große Ziele können nur erreicht werden, wenn der Staat eine aktive Steuerungsrolle einnimmt, Ziele festlegt und deren Erreichung auf einem besseren Zusammenspiel zwischen Staat und privatem Sektor aufbaut. weiterlesen

Eine Infrastrukturpolitik für uns alle? Wir verlosen fünf Exemplare des Buchs „Die Ökonomie des Alltagslebens“

Wie kann eine Infrastrukturpolitik aussehen, die das gute Leben der BürgerInnen in den Mittelpunkt stellt? Dieser Frage ging das AutorInnenkollektiv „Foundational Economy Collective“ nach – und legte seine Analysen mit „Die Ökonomie des Alltagslebens“ in Buchform vor. Wir verlosen fünf Exemplare des Buchs. Teilnehmen geht ganz einfach per E-Mail, Einsendeschluss ist der 7. Oktober 2019. weiterlesen

Vielfalt statt Einfalt: Warum es Pluralismus in der Ökonomik braucht

Die Wirtschaftswissenschaft steckt nach wie vor in einer tiefen Krise. Innerhalb der Mainstream-Ökonomik werden kaum relevante Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit formuliert und auch im Zuge der Wirtschaftskrise zeigte sich deutlich, dass ihr Verständnis der Ökonomie, ihre Annahmen und Modelle von der Realität nicht weiter entfernt sein könnten. Ein Aufleben des Pluralismus und der Ideenvielfalt innerhalb der Ökonomik ist daher gesamtgesellschaftlich dringend notwendig. Doch warum lässt dieser so lange auf sich warten? weiterlesen

Karl Marx: Was fortschrittliche ÖkonomInnen 200 Jahre später noch wissen sollten

Wenige Denker des 19. Jahrhunderts sorgen noch heute für so viel Diskussionsstoff wie Karl Marx. Zu seinem 200. Geburtstag vermarktet, an den Universitäten weitgehend verdrängt, als genialer Denker gefeiert, zum Untergangspropheten gebrandmarkt. Doch seine Theorien gelten selbst seinen KritikerInnen als wegweisend. Unabhängig davon, wie man zu den politischen Ableitungen aus seinem Werk steht, fortschrittliche WissenschafterInnen können von Marx’ Methode und Analyse auch im 21. Jahrhundert einiges mitnehmen. weiterlesen

Wirtschaft neu denken – Blinde Flecken der Lehrbuchökonomie: Wir verlosen 3 Ausgaben

„Es ist mir egal, wer die Gesetze einer Nation schreibt – solange ich ihre Volkswirtschafts-Lehrbücher schreiben kann“ – dieser Satz von Wirtschaftsnobelpreisträger Paul A. Samuelson ist symptomatisch für das Selbstverständnis vieler ÖkonomInnen. Die volkswirtschaftliche Theorie ist nicht nur extrem einflussreich, sondern erhebt zugleich einen Allgemeingültigkeitsanspruch. Das Buch "Wirtschaft neu denken" zeigt auf, wie Standardlehrbücher wissenschaftliche und gesellschaftliche Kontroversen ausblenden und wie umstrittene Zusammenhänge als Naturgesetze dargestellt werden. Wir verlosen 3 Ausgaben! weiterlesen
Themen
MENÜ