Die Rolle des öffentlichen Vergabewesens für eine klimaneutrale Produktions- und Lebensweise – Teil 2

Im ersten Blogbeitrag zur Studie wurde dargelegt, dass die staatliche Nachfrage in Form von öffentlicher Beschaffung sowohl ökonomisch als auch ökologisch einen substanziellen Fußabdruck hat. Mit einem geschätzten Beschaffungsvolumen von 67 Mrd. Euro pro Jahr (in den Jahren 2015 bis 2022) repräsentiert die öffentliche Beschaffung rund 18 Prozent des BIP. In puncto Emissionen summiert sich die Schätzung auf durchschnittlich 19,4 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr. In diesem zweiten Blogbeitrag geht es um die wirtschaftspolitische Einordnung der Studienergebnisse und das Aufzeigen möglicher Ansatzpunkte für eine stärkere Klimaorientierung. weiterlesen

Die Rolle des öffentlichen Vergabewesens für eine klimaneutrale Produktions- und Lebensweise – Teil 1

Zur Erbringung eines breiten Spektrums an Leistungen beschaffen der Staat und seine Teilorganisationen eine Vielzahl von Vorleistungen am privaten Markt, wobei praktisch alle Güterbereiche berührt sind: Bauaufträge, Büromaterial, IT-Dienstleistungen, Kraftfahrzeuge oder auch Lebensmittel. In einer aktuellen Studie wurde nun erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme vorgenommen, um die Rolle des öffentlichen Vergabewesens für eine klimaneutrale Produktions- und Lebensweise zu untersuchen. weiterlesen

Warum braucht die Schwelle eine Verordnung? – Die Bedeutung der Direktvergabe für die regionale Wirtschaft und den ökologischen Fußabdruck

Die Direktvergabe von Kleinaufträgen durch die öffentliche Hand, also durch Städte, Gemeinden und öffentliche Unternehmen, ist eine Möglichkeit, die regionale Wirtschaft zu fördern und gute Arbeit zu schaffen. Die schnelle Abrufbarkeit von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge sowie die Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks sind weitere Elemente, die für eine Regionalisierung von Kleinaufträgen sprechen. Dafür bedarf es aber einer Verstetigung und Valorisierung der zulässigen Höchstwerte – jener Schwellen, bis zu denen eine Direktvergabe öffentlicher Aufträge erlaubt ist. weiterlesen

Zukunftsfähige Unternehmen: Sozial, ökologisch und ökonomisch erfolgreich

Wir reden oft nur über die schwarzen Schafe – jene meist großen Konzerne, die vielfach ihre Gewinne steuerschonend ins Trockene bringen, sich gleichzeitig der guten Infrastruktur der Staaten bedienen und Menschenrechten wenig Aufmerksamkeit schenken. Aber es gibt auch Unternehmen, die Vorreiter einer zukunftsfähigen Wirtschaft sind. Dieser Blogbeitrag stellt zwei Unternehmen vor, die soziale und ökologische Auswirkungen in ihre wirtschaftliche Tätigkeit miteinbeziehen. Ganz im Sinne der Agenda 2030. weiterlesen
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