Verschlechterung der Situation von Sexarbeiter/-innen während der Corona-Pandemie

Die Corona-Krise und die beiden Lockdowns treffen die Gruppe der Sexarbeiter/-innen besonders hart. Die Situation stürzt die Sexualdienstleister/-innen in eine existenzielle Notlage. Viele von ihnen verloren nicht nur ihren Arbeits-, sondern auch ihren Wohnplatz; häufig ist auch ein Umsteigen auf „Online-Dienste“ nicht möglich. Während andere Selbstständige aber durch Hilfeleistungen unterstützt werden, fallen Sexarbeitende aufgrund rechtlicher Ungleichbehandlungen durch die Sicherungssysteme. Im Hinblick auf den besonderen Charakter der Sexarbeit ist es an der Zeit, spezifische Maßnahmen zum Schutz der Dienstleister/-innen zu treffen. weiterlesen

Förderung von Frauen am Arbeitsmarkt

Trotz des Aufschwungs bleiben viele Probleme für Frauen am Arbeitsmarkt weiterhin bestehen, wie der neue Gleichstellungsbericht des AMS zeigt: Eine extrem hohe Teilzeitquote und nach wie vor hohe Werte bei der Erwerbslosigkeit prägen das Bild. Vor allem Frauen mit Migrationshintergrund sind davon stark betroffen. Gute Gründe, in der Politik des AMS das Gleichstellungsziel weiterhin mit Vehemenz zu verfolgen. weiterlesen

Der Diskurs über das Kopftuch und wie können Frauen gestärkt werden?

Seit einigen Jahren hat es „das Kopftuch“ zur Hochkonjunktur geschafft. Mehr und mehr wird der Diskurs über die Werte unserer Gesellschaft darüber ausgetragen. Die Reichweite der damit verbundenen Zuschreibungen geht von Integrationsverweigerung bis hin zur Unterdrückung der Frauen. Um beides zu vermeiden, soll „das Kopftuch“ zurückgedrängt werden. Dass damit aber nicht nur das Kopftuch, sondern auch die Frau aus dem öffentlichen Raum zurückgedrängt wird und Frauen dadurch vermehrt feindlichen Angriffen ausgesetzt sind, wird dabei übersehen. Diese Debatten sind auch vor dem Hintergrund einer wachsenden Islamophobie zu sehen. weiterlesen

PISA 2012 bestätigt bekannte Probleme des österreichischen Schulsystems

Vier wesentliche Benachteiligungsformen des österreichischen Schulsystems zeigen sich zum wiederholten Male bei der Pisa-Studie 2012. SchülerInnenleistungen sind abhängig vom Geschlecht und dem familiären Hintergrund der Kinder, lautet der Befund. Sozioökonomisch benachteiligter Haushalt, bildungsferne Eltern und Migrationshintergrund beeinflussen die Leistungen der SchülerInnen negativ. Ein weiterer deutlicher Unterschied zeigt sich entlang der Kategorie Geschlecht. weiterlesen
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