Meinungsbilder Arbeitslosigkeit: Solidarität kontra Leistungsprämisse

Arbeitslosigkeit ist viel mehr als eine wirtschaftliche Kennzahl. Soziale Scham und Stigmatisierung treffen auf Leistungsorientierung. Alltägliche mediale und öffentliche Debatten sind nicht selten eindimensional und stellen arbeitslose Personen als homogene Gruppe dar. Die Solidarität mit arbeitslosen Personen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht erwerbstätig sind, ist enden wollend, möchte man meinen. Eine inhaltsanalytische Auswertung von 285 Stellungnahmen spiegelt jedoch großteils eine sehr verständnisvolle und reflektierte Haltung wider. weiterlesen

Ist Reichtum schlecht für die Gesellschaft?

Dass der Reichtum in Österreich höchst ungleich verteilt ist und nur ganz wenige die Chance haben, reich zu werden bzw. zu bleiben, wird von vielen mittlerweile als belegt angesehen. Dazu haben zahlreiche Studien beigetragen, die in den letzten Jahren auf Basis der Daten des Household Finance and Consumption Surveys (HFCS) erstellt wurden. weiterlesen

Die unendliche Geschichte vom „Leistungsträger“

Nach Josef Pröll forderte nun auch Reinhold Mitterlehner den „schlanken“ Staat und die Entlastung der Leistungsträger bzw. Bestverdiener. Der Mythos Leistungsträger verkennt jedoch erstens, dass dem Staat eine wichtige Rolle als Vorleister des markwirtschaftlichen Systems zukommt. Zweitens wird das Potenzial ausgeblendet, dass gerade die leistungslosen Einkommen aus Erbschaften und Vermögen für eine weitere Entlastung der arbeitenden Menschen bietet. weiterlesen

Lohnsteuer runter!

Der ÖGB fordert eine kräftige Senkung der Lohnsteuer, von der alle ArbeitnehmerInnen, aber auch die PensionistInnen profitieren sollen. Österreich weist das zweithöchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf aller 28 EU-Länder auf, benötigt allerdings ein Steuersystem, das einen fairen Beitrag zu einer gerechten Verteilung des Wohlstandes leistet, aus sozialen wie wirtschaftlichen Gründen weiterlesen
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