5 Dinge, die in der Lehrausbildung verbessert werden könnten

Immer wieder hört man den Ruf nach mehr Fachkräften. Ebenso, dass das Image der Lehre verbessert gehört. Doch Rufe allein reichen dafür nicht aus – es müssen schon konkrete Maßnahmen gesetzt werden, will man die potenziellen Fachkräfte von morgen für die Lehre begeistern. Am besten hört man dafür auf die Stimmen der Lehrlinge selbst. Über 6.000 von ihnen wurden im Rahmen des 4. Lehrlingsmonitors vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (ÖIBF) im Auftrag von AK und ÖGB befragt. Die Ergebnisse der Gesamtstudie können hier nachgelesen werden. Sie ist die größte österreichweite Befragung von Lehrlingen überhaupt. Der Lehrlingsmonitor liefert somit einen wichtigen Einblick in die Realität der Lehrlingsausbildung aus Sicht der Lehrlinge und zeigt auf, was in ihren Augen verbessert werden müsste. Im Folgenden wird auf fünf ausgewählte Themenbereiche eingegangen, die sowohl auf gesamtpolitischer Ebene, aber auch in einzelnen Betrieben zu einer erfolgreicheren Lehrausbildung beitragen können. weiterlesen

Corona macht Lehrstellen zur Mangelware

Die duale Ausbildung in Form der Lehre ist eine wesentliche Säule des österreichischen Bildungssystems. Sie erleichtert Jugendlichen den Einstieg ins Erwerbsleben und hat wesentlich dazu beigetragen, dass in Österreich die Jugendarbeitslosigkeit in den letzten Jahren deutlich unter dem EU-Durchschnitt lag. Doch die Corona-Krise hat auch in der Lehrlingsausbildung ihre Spuren hinterlassen. Besonders deutlich machen dies die AMS-Zahlen für Lehrstellensuchende und verfügbare Lehrstellen. weiterlesen

Auch tausende Lehrlinge vom 12-Stunden-Tag betroffen

Der in einer Hauruckaktion eingebrachte Initiativantrag von ÖVP und FPÖ, welcher unter anderem das Arbeitszeitgesetz ändert, hat auch massive Auswirkungen auf tausende Lehrlinge. In Zukunft wird der 12-Stunden-Tag für viele Lehrlinge über 18 Jahre zur traurigen Realität. In diesem Beitrag sollen die gesetzlichen Regelungen für Lehrlinge dargestellt beziehungsweise die Auswirkung der geplanten Änderungen analysiert werden. weiterlesen

Jung. Arbeitswillig. Ohne Zukunft? Wie die Regierung auf Kosten jugendlicher Arbeitssuchenden sparen will

Die Bundesregierung plant offenbar nach nicht einmal zwei Jahren, ein Programm einzustellen, das jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht und damit Hilfsarbeit vermeiden soll. Die Begründung der Regierung lautet, dass dieses Programm zu wenig in Anspruch genommen wird. Bisher waren pro Jahr 37 Millionen Euro veranschlagt, tatsächlich wurden nicht alle Mittel ausgeschöpft. Ein Blick auf die Arbeitsmarktstatistik oder auch aktuelle Studien zeigt aber, dass das Programm jedoch leider – auch, wenn die Arbeitslosigkeit zurückgeht – noch nicht obsolet ist, sondern nach wie vor ein entsprechender Bedarf besteht. Generell lässt sich eine ideologisch motivierte Kehrtwende erkennen – weg vom fördernden und hin zum stark fordernden bzw. sogar zwingenden Staat. Das autoritär-negative Menschenbild wird dabei auf den Arbeitsmarkt übertragen. weiterlesen

Die Mobilität von Jugendlichen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland

„Mein Auto ist mein Heiligtum“. Diese klare Aussage eines Lehrlings steht für große Herausforderungen in der Planung und Etablierung einer nachhaltigen Mobilität. Schon jetzt sind junge Erwachsene, trotz Vorliebe zum eigenen Pkw, „erzwungenermaßen“ sehr oft NutzerInnen des öffentlichen Verkehrs und sollten – im Sinne eines klimafreundlichen und ressourcenschonenden Unterwegs-Seins – diesen auch in Zukunft in Anspruch nehmen. EntscheidungsträgerInnen aus unterschiedlichen Ebenen müssen vermehrt auf diese Zielgruppe und ihre Bedürfnisse bei der Mobilität eingehen. weiterlesen
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