Grünes Wachstum reicht für Klimaziele nicht aus. Anderes Wirtschaften und Arbeiten ist nötig.

Die aktuelle Umwelt- und Klimapolitik basiert auf grünem Wachstum: Während das BIP weiterhin wächst, sollen gleichzeitig Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen absolut gesenkt werden. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass tatsächliche Entkopplungen von Wirtschaftswachstum, Ressourcen-Verbrauch und Emissionen viel zu langsam und viel zu gering sind, um beschlossene Klima- und Umweltziele zu erreichen. Arbeitszeitverkürzung kann Teil des notwendigen Maßnahmenbündels sein, um aus der Klimakrise keine Klimakatastrophe werden zu lassen. weiterlesen

Was kann ein staatlicher Transformationsfonds leisten?

Ein staatlicher Transformationsfonds kann dazu beitragen, die massiven, zur Erreichung der Klimaziele notwendigen Investitionen zügig auf den Weg zu bringen. Vorgeschlagen wird ein schuldenfinanzierter Transformationsfonds, der renditeorientiert in besonders betroffene Industrieunternehmen investiert, Start-ups fördert und Forschung und Entwicklung unterstützt. Durch gezielte Beteiligungen könnte der Staat Eigenkapitalengpässe beseitigen und die Planungssicherheit erhöhen. Im Unterschied zu Subventionen können durch erfolgreiche Beteiligungen Vermögenswerte der öffentlichen Hand geschaffen werden. weiterlesen

Österreichs Automobilsektor – ein potenzielles Opfer der Klimaziele?

Österreich weist einen bedeutenden Automobilsektor auf. Im Zuge der Dekarbonisierungsmaßnahmen zur Erreichung der Klimaziele werden konventionelle Kfz von zwei Seiten bedrängt: Sowohl ihre Herstellung wie auch ihr Betrieb sind mit beträchtlichen Emissionen verbunden. Alternative Antriebe könnten die Gesamtemissionen von Fahrzeugen senken helfen.

Eine aktuelle WIFO-Studie geht der Frage nach, ob Österreich das Potenzial hat, auch bei alternativen Antriebssystemen eine Rolle zu spielen – und welche Probleme bei einem Technologiewechsel auftreten könnten. weiterlesen

Wie grün ist der European Green Deal?

Die Ankündigung eines European Green Deals (EGD) durch die EU-Kommission wurde angesichts beachtlicher Zahlen wie des 1.000-Milliarden-Euro-Investment-Plans mit Applaus und Wohlwollen bedacht. Es scheint, als ob der Klimawandel merklich auf der EU-Prioritätenliste nach oben gewandert ist. Doch wie ambitioniert ist der Plan wirklich? Eine nähere Betrachtung zeigt: Gemessen an dem, was notwendig wäre, um das +1,5-Grad-Limit zu erreichen, braucht es wohl zusätzliche Maßnahmen, verbunden mit mehr finanziellen Mitteln. weiterlesen

Die türkis-grüne Energiepolitik im Zeichen der Corona-Krise

Die neue türkis-grüne Regierung ist mit dem Bekenntnis angetreten, Klimaschutz als Priorität ihrer Arbeit zu erklären. Angesichts des schweren Konjunktureinbruchs infolge der Corona-Pandemie und des damit verbundenen drastischen Anstiegs der Arbeitslosigkeit geht es nun darum, Konjunktur- und Klimapolitik gemeinsam zu denken. Eines der wichtigsten Handlungsfelder, um die Klimakrise zu bewältigen und die Konjunktur wiederzubeleben, ist die Energiepolitik. Die Steigerung der Energieeffizienz, der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Wärmewende sind große Stellschrauben, die es zur Dekarbonisierung des Energiesystems und zur Stabilisierung der Wirtschaft möglichst rasch zu justieren gilt. Aber enthält das Regierungsprogramm die erforderlichen Voraussetzungen, um diese notwendige Trendwende in der Energiepolitik bis 2030 so zu schaffen, dass damit auch die Konjunktur unterstützt wird? weiterlesen

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