Und wie heizt du so? Was Kohle, Heizöl und Co. in Österreich für eine Rolle spielen.

In der Klima- und Energiepolitik spielt das Thema „Heizen“ eine wesentliche Rolle, insbesondere wenn Probleme der Klimakrise mit umwelterhaltenden Strategien bekämpft werden sollen. Fossile Brennstoffe geraten dabei besonders ins Visier der politischen Agenda. Um geeignete Ziele umweltfreundlicherer Alternativen zu entwickeln, muss man jedoch zuerst die Fragen stellen: Wie heizt Österreich eigentlich? Sind Kohle und Heizöl wirklich so ein großes Problem? Und wenn ja, wo muss ein Umstieg auf alternative Energieträger ermöglicht werden? Eine deskriptive Auswertung von Daten der Statistik Austria gibt Aufschluss über die Verteilung von Heizungssystemen und Energieträgern privater Haushalte in Österreich. weiterlesen

Arbeitslosigkeit, Klimakrise, Armut: die drei wichtigsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen 2020

Im Konjunkturaufschwung, der Anfang 2015 eingesetzt hat, sind in Österreich das reale Bruttoinlandsprodukt um 10 Prozent, der Export um 21 Prozent, die Industrieproduktion um 11 Prozent und die Ausrüstungsinvestitionen um 31 Prozent gestiegen. Die rege Produktions- und Investitionstätigkeit der Unternehmen zeigt auch, dass diese den Standort für sehr wettbewerbsfähig halten. Der Aufschwung war nicht nur außergewöhnlich investitions-, sondern auch sehr beschäftigungsintensiv: Seit 2015 sind mehr als 300.000 zusätzliche Jobs geschaffen worden, überwiegend in Vollzeit, die Zahl der Arbeitslosen sank um mehr als 50.000, und derzeit gibt es 70.000 offene Stellen, worin sich auch ein Mangel an Fachkräften spiegelt. weiterlesen

Der „Europäische Green Deal“ – eine glaubwürdige Chance im Kampf gegen die Klimakrise?

Bereits in ihrer Antrittsrede und in den „Politischen Leitlinien für die künftige Europäische Kommission 2019–2024“ steckte die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den politischen Rahmen ab, innerhalb dessen sich die Politik der Kommission in den nächsten Jahren bewegen soll. Oberste Priorität hat dabei die Bekämpfung der Klimakrise mit dem Ziel, die Europäische Union als globale Vorreiterin in Sachen Klimaschutz zu positionieren. Die kürzlich vorgelegte Mitteilung „Der Europäische Green Deal“ der Kommission weckt große Erwartungen auf einen grundsätzlichen Kurswechsel in der EU-Politik und einen sozial gerechten Übergang zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2050. weiterlesen

Mit Bahn und Öffis gegen die Klimakrise

Die globale Erderwärmung wird überwiegend durch den immensen Verbrauch an fossilen Energieträgern verursacht. Die Auswirkungen sind vielfältig sichtbar und längst messbar geworden und bedrohen uns und die zukünftigen Generationen. Hauptverursacher für Österreichs Klimaschutzprobleme ist der Verkehrsbereich. 2018 war laut einer Studie des Umweltbundesamtes der (Straßen-)Verkehr für 30 Prozent der österreichischen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Statt zu sinken, ist seit 1990 im Verkehrssektor eine Zunahme der Treibhausgase um rund 74 Prozent zu verzeichnen. Bis 2030 müssen die Emissionen des Verkehrs um ein Drittel sinken, bis 2040 um ein weiteres Drittel. Das erfordert einen konsequenten Ausbau der Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. weiterlesen

Sozial- und Klimapolitik gemeinsam denken

Der DGB fordert ein Investitionsprogramm, das die EU in eine klimaneutrale Zukunft führt. Im Sinne „gerechter Übergänge“ muss der Kampf gegen den Klimawandel auch Antworten auf die drängenden sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts geben. Vermögende Bürger*innen und Konzerne müssen an den Kosten dieses Wirtschaftswandels beteiligt werden. weiterlesen
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