Institutionelle Kinderbetreuung in Wien

Die qualitativ hochwertige Kinderbetreuung und -bildung ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Insbesondere die frühkindliche Erziehung ist prägend für den weiteren Lebensverlauf eines Kindes. Wien hat im Vergleich zu den Bundesländern das beste Angebot hinsichtlich der Zahl der Plätze und den Öffnungszeiten. Es unterscheidet sich aber auch bei der Struktur der Anbieter. Es stellt sich die Frage, ob diese Unterschiede Auswirkungen auf die Qualität des Angebots haben. weiterlesen

Kluge Familienpolitik: Kinderbildung statt Steuerbonus

Einen warmen Geldregen für Familien verspricht die Regierung mit dem Familienbonus. 1,5 Milliarden Euro wird diese neue steuerliche Familienleistung kosten. Viel Geld, das im Sinne einer modernen Familien- und Bildungspolitik aber bedeutend besser eingesetzt werden könnte. Würde diese Summe in den Ausbau der Kinderbetreuung und -bildung investiert, könnten dort im Vergleich zu heute paradiesisch anmutende Zustände geschaffen werden: flächendeckend Plätze für unter Dreijährige, Vollzeit-Öffnungszeiten in allen Kindergärten, ein kostenloses zweites Kindergartenjahr für alle und mehr qualifiziertes Personal in allen Gruppen. Wie sich das ausgeht? 1,5 Mrd. Euro wären ein Plus von 67 Prozent für die Kinderbildung. Und es sind Investitionen, die enorme Rückflüsse an die öffentliche Hand generieren. weiterlesen

Die Patientin Schule heilen!

Stellen wir uns vor, die österreichische Schule sei eine Patientin und liege im Spital. Der Befund ist eindeutig, das österreichische Bildungswesen leidet hochgradig an zwei Krankheiten: Chancenungerechtigkeit und Bildungsarmut. Ein erklecklicher Teil der Jugendlichen hat mit Ende der Pflichtschule nicht einmal die grundlegenden Grundkompetenzen in Lesen und Rechnen erlangt. weiterlesen

Video: Warum wird eigentlich nicht mehr in Kinderbetreuung investiert?

 Sybille Pirklbauer im Videoblog, 6. November 2015.

Wenn Kinderbetreuung mehr bringt als sie kostet – warum wird dann nicht einfach mehr Geld dort investiert?

Sybille Pirklbauer erklärt die komplexen Zusammenhänge in 1,5 Minuten. Und hat auch gleich eine Lösung parat. Wer also wissen will, woran es wirklich hakt, sollte sich das anschauen.

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