Alleinerziehende in der Corona-Krise

Alleinerziehende und ihre Kinder sind in ihrem normalen Alltag häufig vor spezielle Herausforderungen gestellt. Die Hürden der Alltagsbewältigung in Zeiten von Home-Office, Home-Learning, Einkommensverlust und Physical Distancing aufgrund der Corona-Krise sind überwiegend nicht neu. In der Krise kristallisieren sich aber Muster und Strukturen noch stärker heraus, die Belastung spitzt sich zu. Die zentralen Themen sind für die meisten Alleinerziehenden Wohnraum, Einkommen, Vereinbarkeit und Überlastung. weiterlesen

215.500 Kinder leben in Österreich in beengten Wohnungsverhältnissen

Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Reduktion der Ausbreitung des COVID-19 bedeuten auch für Kinder deutliche Einschränkungen in ihrer Bewegungsfreiheit. Kindergärten, Schulen, Horte und Spielplätze sind geschlossen. Diese Einschränkungen stellen insbesondere dann eine extreme Belastung dar, wenn die Wohnverhältnisse beengt sind. Das betrifft in Österreich 215.500 Kinder. Aufgrund der Corona-Krise ist ihr Wohlergehen in einem besonderen Ausmaß gefährdet. Maßnahmen zur Reduktion dieser Belastungen und Gefährdungen sind erforderlich. weiterlesen

Sozialhilfereform wieder zulasten von Mehrkindfamilien

Ende Jänner mussten in den Landtagen in Ober- und Niederösterreich die neuen Sozialhilfeausführungsgesetze wieder reformiert werden, da der Verfassungsgerichtshof zentrale Regelungen („Arbeitsqualifizierungsbonus“, „Kinderrichtsätze“) der neuen Sozialhilfe als verfassungswidrig behoben hatte. Die neue Regelung für Kinder ist jedoch fast ident und schreibt den türkis-blauen Kurs fort. weiterlesen

12-Stunden-Tag: eine Zerreißprobe für Eltern

Kurz vor Arbeitsende muss noch schnell eine Arbeit erledigt werden. Das ist besonders für Eltern eine Stresssituation. Denn Sie wissen, dass um 17 Uhr der Kindergarten schließt. Und wieder ist das eigene Kind das letzte, das abgeholt wird. Lediglich 10% der Kindergärten haben bis 18 Uhr oder länger offen. Der 12-Stundentag wird zur Zerreißprobe für berufstätige Eltern. Vor allem für Frauen bringt er viele Nachteile. weiterlesen

Eltern in der Klemme: Beruf und Schule

Das österreichische Schulsystem setzt deutlich mehr auf Eltern als Lernressource als dies andere Bildungssysteme in Europa oder weltweit machen. Es wird vorausgesetzt, dass Eltern mit ihren Kindern lernen, bei Hausübungen unterstützen und den Lernfortschritt ihrer Kinder im Auge haben. Da jeder, der ein Kind hat, sich wünscht, dass es in der Schule Erfolg und Spaß hat, versucht man diesen Erwartungen gerecht zu werden. JedeR Vierte lernt täglich mit dem eigenen Kind. Zumindest so gut man eben kann. Denn nur wenige Eltern sind auch gelernte LehrerInnen und wissen wie man Kindern den Unterrichtsinhalt verständlich erklärt. weiterlesen
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