Corona macht Lehrstellen zur Mangelware

Die duale Ausbildung in Form der Lehre ist eine wesentliche Säule des österreichischen Bildungssystems. Sie erleichtert Jugendlichen den Einstieg ins Erwerbsleben und hat wesentlich dazu beigetragen, dass in Österreich die Jugendarbeitslosigkeit in den letzten Jahren deutlich unter dem EU-Durchschnitt lag. Doch die Corona-Krise hat auch in der Lehrlingsausbildung ihre Spuren hinterlassen. Besonders deutlich machen dies die AMS-Zahlen für Lehrstellensuchende und verfügbare Lehrstellen. weiterlesen

Europa braucht eine wirksame und solidarische Jugendgarantie

Die weitreichenden Konsequenzen der Corona-Wirtschaftskrise auf junge Menschen sind international noch wenig wahrgenommen worden. Laut unseren Prognosen könnte sich die Arbeitsmarktlage für Jugendliche in der EU-27 dramatisch zuspitzen – die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen könnte innerhalb von einem Jahr von 2,8 Mio. auf 4,8 Mio. ansteigen, wenn keine entsprechenden Maßnahmen gesetzt werden. Wir schlagen daher eine neue europäische Jugendgarantie vor, die mit 50 Mrd. Euro pro Jahr ausgestattet sein sollte und bei der jene Mitgliedsländer, die am stärksten von der Rezession betroffen sind, auch die meiste Unterstützung bekommen. weiterlesen

Regierungsprogramm: im kurzfristigen Interesse der Betriebe und nicht der Jugendlichen

Die neue Regierung hat eine gute Ausgangsposition am Jugendarbeitsmarkt. Die Konjunktur springt an, die Beschäftigung steigt, die Arbeitslosigkeit sinkt und sie kann auf eine Vielzahl von gut funktionierenden Strukturen in der Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche zurückgreifen. Es ist also ein guter Zeitpunkt, um Ressourcen in der Arbeitsmarktpolitik vor allem für benachteiligte Jugendliche zu verwenden. Die Regierung will aber umverteilen – im Interesse der Betriebe. weiterlesen

Duale Ausbildung: Qualität macht attraktiv

Gegenwärtig beginnen ca. 40% der Jugendlichen in Österreich nach Beendigung der Pflichtschule eine Lehre - Tendenz fallend. Stattdessen entscheiden sich immer mehr junge Menschen für vollschulische Ausbildungswege. Kurzum: Während die duale Ausbildung vor dem Hintergrund der europaweiten Massenjugendarbeitslosigkeit zunehmend zum Exportschlager avanciert, scheint die Lehre vor Ort eher an Attraktivität zu verlieren. Aber warum eigentlich? weiterlesen

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