Warum Österreich eine gemeinwohlorientierte Jobgarantie braucht

Mit jeder Wirtschaftskrise steigt der Anteil der Langzeitarbeitslosen – das sind all jene Menschen, die länger als ein Jahr vergeblich versuchen, Arbeit zu finden. Trotz Angebot, also dem Willen zu arbeiten, finden Hunderttausende Menschen in Österreich einfach keine Arbeit. Die angebotsorientierte Arbeitsmarktpolitik stößt bei dieser Arbeitsmarktlage an ihre Grenzen. Wo der Markt, also die Privatwirtschaft versagt, braucht es kollektiv geschaffene Alternativen. Für Langzeitarbeitslose kann eine gemeinwohlorientierte Jobgarantie in den Gemeinden eine Lösung sein. weiterlesen

Mythos Arbeitslosigkeit. Die häufigsten Vorurteile in der Gesellschaft erklärt und entkräftet

Unfreiwillige Erwerbsarbeitslosigkeit (im Folgenden nur Arbeitslosigkeit) ist mit vielen Vorurteilen behaftet, die den Betroffenen eine angeblich fehlende Motivation und ein Nutznießen unterstellen. Obwohl diese Vorurteile leicht zu widerlegen sind, halten Politiker*innen und Vertreter*innen der Medien an der neoliberalen Vorstellung der Individualschuld an Arbeitslosigkeit fest. Dabei zeigt sich, dass Arbeitslosigkeit vor allem strukturelle Ursachen hat und damit der Übernahme politischer Verantwortung bedarf. weiterlesen

Der Arbeitsmarkt ist (noch immer) im Corona-Krisenmodus

Die Corona-Krise dauert weiter an, ein Lockdown folgt dem anderen, und der Arbeitsmarkt bleibt auch im Februar 2021 im Krisenmodus: Vor allem arbeitslose Frauen, junge Erwachsene und Langzeitarbeitslose haben es besonders schwer. Doch die Corona-bedingte Arbeitslosigkeit zieht sich quer durch die Gesellschaft. Es braucht rasch ein politisches Gegensteuern: mehr Geld für Ausbildungen, eine bessere Existenzsicherung während der Arbeitslosigkeit, mehr Personal im AMS und vor allem eine Jobgarantie für Langzeitarbeitslose. weiterlesen

Langzeitarbeitslosigkeit: Politik muss rasch handeln

Seit dem ersten Corona-Lockdown haben es Langzeitarbeitslose besonders schwer, wieder in Beschäftigung zu finden. Es ist zu befürchten, dass sich diese Situation während und nach dem zweiten Lockdown weiter zuspitzen wird. Politisch wurden bisher kaum Maßnahmen gesetzt – dies, obwohl die Folgen für die Betroffenen, für die Gesellschaft und für die Volkswirtschaft weitreichend sind. Wirksame Konzepte wie eine öffentliche Jobgarantie oder Solidaritätsmodelle liegen auf dem Tisch – jetzt liegt es an der Politik, aktiv zu werden. weiterlesen

Offensive Arbeitsmarkt: Was nun getan werden muss

Der österreichische Arbeitsmarkt leidet massiv unter den Folgen der gesundheitspolitischen Reaktionen auf die Corona-Pandemie. Die Arbeitslosigkeit ist um fast 23 Prozent höher als im Vorjahr, die Beschäftigung ist um knapp 2 Prozentpunkte zurückgegangen und mehr als 450.000 Beschäftigte sind immer noch in Kurzarbeit. Es ist also hoch an der Zeit für eine beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Offensive, mit vier Eckpunkten: Qualifizierung, öffentliche Beschäftigung, bessere Einkommenssicherung und ein gut ausgestattetes Arbeitsmarktservice. weiterlesen

Rekordarbeitslosigkeit während Corona: Was tun?

Nachdem die Zahl der Arbeitslosen zwischenzeitlich auf den höchsten Wert seit der Großen Depression gestiegen war, erleiden zurzeit immer noch knapp 423.000 Arbeitslose und SchulungsteilnehmerInnen Einkommensverluste von bis zu 45 Prozent ihres Nettoeinkommens. Geld, das für den dringend benötigten Konsum fehlt: den betroffenen Menschen und um die Konjunktur anzukurbeln. Eine Erhöhung des Arbeitslosengelds ist somit dringender denn je. weiterlesen

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