Asset und Mitarbeiter*innen-Tracking am Arbeitsplatz: Mehrwert schlägt Bedenken?

Immer mehr Unternehmen verfolgen in der digitalisierten Arbeitswelt automatisch die Position und die Zustände von Produktionsmitteln – und können mit dieser Technologie genauso auch die Position der Mitarbeiter*innen erfassen. Das kann die Arbeitssicherheit erhöhen, wirft aber auch Fragen zum Umgang mit personenbezogenen Daten der Mitarbeiter*innen auf. Ein durch den Projektfonds Arbeit 4.0 der AK Niederösterreich gefördertes Projekt der Fachhochschule St. Pölten gemeinsam mit der TU Wien hat untersucht, wie die Privatsphäre der Mitarbeiter*innen beim Einsatz von solchen Systemen geschützt werden kann. weiterlesen

Fabriken der Zukunft: Industriepolitische Antworten auf die Geschlechterdiskriminierung 4.0

Die Industrie 4.0, also die digitale Vernetzung und Automatisierung industrieller Produktion, bringt viele Chancen mit sich, wenn die neuen Technologien arbeitsunterstützend wirken. Gleichzeitig bedeuten neue Technologien immer auch einen Verteilungskampf, der mit Industriepolitik gesteuert werden kann. Aus umweltpolitischer Sicht haben wir uns bereits im ersten Teil dieses Beitrags mit den „intelligenten Fabriken“ auseinandergesetzt. Wenig diskutiert wird aber auch, wie sich die Verbreitung von Industrie 4.0 auf die Geschlechtergerechtigkeit auswirkt. weiterlesen

Fabriken der Zukunft: Industriepolitische Antworten auf die Umweltausbeutung 4.0

Industrie 4.0 steht für die digitale Vernetzung industrieller Produktion über die gesamte Wertschöpfungskette. In den „intelligenten Fabriken“ der Industrie 4.0 werden Roboter mit künstlicher Intelligenz, das Internet der Dinge, Big Data, Cloud-Computing und der 3D-Druck kombiniert. Die Maschinen können miteinander kommunizieren und sind lernfähig. Für die Menschen können diese technologischen Neuerungen arbeitsunterstützend und -erleichternd sein. Die Automatisierung birgt jedoch neben sozialen auch ökologische Herausforderungen. weiterlesen

Digitalisierung – ein Blick hinter die Kulissen

Die kurzfristigen Auswirkungen des technologischen Wandels (Digitalisierung) werden häufig überschätzt und die langfristigen Wirkungen unterschätzt. Dies zeigt eine Praxisanalyse von ExpertInnen der Arbeiterkammer Oberösterreich und der Gewerkschaften, die über ein Jahr Betriebe und Institutionen besuchten und analysierten. Aus ArbeitnehmerInnen-Perspektive muss man sich jetzt in die Konstruktion der Arbeitswelt und Gesellschaft der Zukunft einbringen – jetzt wird der Grundstein dafür gelegt. weiterlesen

Welche Kompetenzen sind für die zukünftige Arbeitswelt wichtig?

Technologische Revolutionen und entsprechende Umbrüche in der Arbeitswelt werden immer mit der Veränderung von menschlichen Kompetenzen und Fertigkeiten (Skills) in Verbindung gebracht. Durch den Einbezug technischer Innovation verändern sich Tätigkeiten im Arbeitsablauf, und Beschäftigte müssen sich oft umstellen und umlernen. Welche Kompetenzen werden nun angesichts des digitalen Wandels weniger notwendig, und welche werden in der Arbeitswelt der Zukunft stärker gefragt sein? weiterlesen

Der digitale Aufsichtsrat und die Rolle der betrieblichen Mitbestimmung

Die Welt ist VUKA: Sie ist volatil, unsicher, komplex und ambivalent. Neue disruptive Geschäftsmodelle à la Uber und Airbnb verändern Branchen und lassen etablierte Organisationen alt aussehen. Im Zuge des Transformationsprozesses ergeben sich auch veränderte Rollen und Anforderungen im Rahmen der Corporate Governance – also der Überwachung und Steuerung – von Unternehmen und in der Folge für die in den Aufsichtsrat entsandten BetriebsrätInnen. Die ArbeitnehmerInnenvertretung hat zum einen zu überwachen, wie der digitale Wandel umgesetzt wird und zum anderen, die aktive Beteiligung der Beschäftigten an der Gestaltung der digitalen Arbeitswelt einzufordern. weiterlesen
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