Sie nennen es Liebe, wir nennen es systemerhaltende Arbeit

In Zeiten von Corona muss die Frage der Systemrelevanz neu diskutiert werden und damit auch die von systemrelevanter Arbeit. Systemrelevante Arbeit findet nicht nur als – oft prekäre und schlecht bezahlte – Erwerbsarbeit, sondern auch als gänzlich unbezahlte Sorgearbeit statt. Das trifft in Zeiten von Home-Office und Home-Schooling umso mehr zu. Die Verantwortung für Sorge obliegt insbesondere Frauen* und Migrant*innen, die nun zusätzlich die psychosozialen und ökonomischen Folgen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schultern müssen. Statt Applaus braucht es eine strukturelle Aufwertung von Sorgearbeit. weiterlesen

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