Väter unerwünscht? Warum so wenige Väter Kinderbetreuungsgeld beziehen

Bessere Vereinbarkeit durch höhere „Väterbeteiligung“, finanzielle Unterstützung der Väter nach der Geburt und Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern waren wichtige Ziele der letzten Reform des Kinderbetreuungsgeldes. Erreicht wurden diese nicht. Die gesetzliche Ausgestaltung dieser Familienleistung setzt keine ausreichenden Anreize für Väter, mehr Kinderbetreuung zu übernehmen und leistet keinen Beitrag, egalitäre Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern zu etablieren. weiterlesen

Betriebsratsarbeit braucht Frauen!

Wie schaffen wir es, mehr Frauen für die Betriebsratsarbeit zu begeistern? Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen in der betrieblichen Mitbestimmung liegen auf der Hand – etwa durch die Belastung von Frauen mit unbezahlter Care-Arbeit neben der Erwerbsarbeit oder ihre hohe Teilzeitquote. Aber nur durch eine geschlechtergerechte Repräsentation lassen sich weibliche Lebensrealitäten und Forderungen auch betrieblich abbilden und umsetzen. weiterlesen

Wienerinnen im „digitalen Zeitalter“? Chancen versus Herausforderungen im Bereich Erwerbsarbeit, Aus- und Weiterbildung

Egal ob bei Arbeit, Bildung oder in der Kommunikation – die Digitalisierung hat in vielen Lebensbereichen Einzug gefunden. Im vergangenen Jahr haben digitale Anwendungen durch die Corona-Krise zusätzlichen Aufwind bekommen. Deswegen wurde der Fokus des Frauenbarometers, einer repräsentativen Befragung von Wienerinnen, auf die Digitalisierung gerichtet. Die Ergebnisse zeigen Gestaltungspotenziale von Wienerinnen auf und welche Schritte im Sinne einer „gleichstellungsorientierten Digitalisierungshauptstadt“ gesetzt werden können. weiterlesen

Diskriminierung und Diskriminierungserfahrungen von Frauen in Österreich

Weniger Gehalt, schlechtere Noten in der Schule oder die falsche Behandlung beim Arzt – die Diskriminierung von Frauen zieht sich durch alle Lebensbereiche. Dementsprechend trifft man auf verschiedenste „Gender Gaps“, also Unterschiede zwischen Frauen und Männern, etwa am Arbeitsmarkt, bei der Bildung oder auch im Gesundheitswesen. Die Unterschiede sind fast immer zum Nachteil der Frauen, wie eine brandaktuelle Studie von SORA im Auftrag der Arbeiterkammer Wien zeigt. weiterlesen

Lohntransparenz: Was die EU aus Erfahrungen in Österreich lernen kann

Die EU-Kommission setzt in ihrer Gleichstellungsstrategie auf die Beseitigung von Diskriminierung in der Arbeitswelt, insbesondere auf Equal Pay mittels Lohntransparenz. Eine schon länger vom Europäischen Gewerkschaftsbund geforderte, eigenständige und verbindliche Pay Transparency Directive befindet sich aktuell in Vorbereitung. Die Kenntnis über geschlechtsspezifische Diskriminierung in Einstufungs- und Entgeltsystemen allein reicht jedoch nicht aus. Notwendig wären verbindliche Pläne und Maßnahmen für den Abbau des Gender-Pay-Gaps bei transparent gewordenen Entgeltdiskriminierungen. Aus den Erfahrungen mit dem Instrument der Einkommensberichte in Österreich lassen sich einige Schlüsse für europaweite Maßnahmen zur Einkommensgerechtigkeit ziehen. weiterlesen

Geschlechterquote in deutschen Aufsichtsräten: Ambitioniert oder Symbolpolitik?

Seit 2015 gilt für paritätisch mitbestimmte und zugleich börsennotierte Unternehmen in Deutschland eine Geschlechterquote von 30 Prozent für den Aufsichtsrat. Doch mittlerweile mehren sich die Stimmen, die gesetzlichen Vorgaben seien nicht ausreichend. Wie ambitioniert ist das Gesetz wirklich? Reicht dieser Schritt aus, um tatsächlich mehr Gleichstellung in den Führungsetagen zu erreichen? Wie wirken demgegenüber die Maßnahmen anderer europäischer Länder wie Österreich? Eine Erhebung des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) zeigt: Deutschlands Quote dokumentiert eher Symbolpolitik als wirklichen Willen zu Geschlechtergerechtigkeit. weiterlesen

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