Die Corona-Pandemie zeigt: Gewaltschutz geht uns alle an

Während des Lockdowns wurde weltweit dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Doch warum wird das eigene Zuhause mit großer Selbstverständlichkeit als sicherster Ort für alle gesehen, wenn dies für mindestens jede fünfte Frau in Österreich nicht zutrifft? Weil Gewalt in Familien und Partnerschaften oft ausgeblendet und häusliche Gewalt als privates Problem dargestellt wird. Gewaltschutz liegt jedoch nicht nur in der Verantwortung derjenigen, die von Gewalt betroffen sind, sondern geht uns alle an. Umso mehr in Zeiten, in denen Solidarität verstärkt erforderlich ist. weiterlesen

Frauenrechtskonvention: lange To-do-Liste für Österreich in Sachen Frauenrechte

Frauenrechte wurden hart erkämpft, sie sind aber immer noch nicht selbstverständlich. Dabei hat der Staat Österreich die UN-Frauenrechtskonvention bereits 1982 ratifiziert und sich damit verpflichtet, Frauen* in allen Lebensbereichen gleichzustellen. Inwieweit dieses Ziel erreicht wurde, hat 2019 ein hochkarätig besetztes Expert*innen-Komitee zum wiederholten Mal überprüft. Ganze 40 Handlungsempfehlungen zeigen: Die Republik hat ihre Hausaufgaben noch lange nicht gemacht. weiterlesen

Die Gleichstellungsstrategie der Kommission von der Leyen – kritisch-konstruktiv gelesen

Die Strategie zur Gleichstellung der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist vielversprechend. Schon in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit sollen verbindliche Maßnahmen zu Lohntransparenz vorgeschlagen werden. In weiterer Folge sind unter anderem Initiativen für Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und Maßnahmen zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt vorgesehen. Das sind positive Entwicklungen. Um Gleichstellung voranzutreiben, sind jedoch noch weitere gesetzliche und gesellschaftliche Veränderungen notwendig. weiterlesen

100 Jahre Internationale Arbeitsorganisation – mit gemischten Gefühlen in die Zukunft der Arbeit

Zum 100-jährigen Jubiläum der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat man sich für die 108. Internationale Arbeitskonferenz, die jährlich in Genf tagt, viel vorgenommen: die Verabschiedung der ersten internationalen Normen zum Thema „Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt“ und die Verhandlung der sogenannten Jahrhunderterklärung mit dem Titel „Zukunft der Arbeit“, die von über 6.300 Delegierten mit gemischten Gefühlen beschlossen wurde. weiterlesen
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