Der österreichische Sozialstaat: Schutz in der COVID-19-Krise, aber Verbesserungen notwendig

Die COVID-19-Krise verdeutlicht, wie unverzichtbar ein gut ausgebauter Sozialstaat für breite Bevölkerungsschichten ist. Bestehende Mängel in der sozialen Absicherung – etwa für Armutsgefährdete, Alleinerziehende, Jugendliche oder Solo-Selbstständige bzw. die geringe Höhe des Arbeitslosengeldes – wurden bislang aber nur unzureichend behoben. Nun gilt es, den Sozialstaat auszubauen und seine Finanzierungsbasis zu verbreitern. Damit kann nicht nur die Arbeitslosigkeit abgebaut werden, sondern die Lebensbedingungen der meisten Menschen können verbessert werden. weiterlesen

Covid-19: Das österreichische Gesundheits- und Pflegeystem am Limit

Das österreichische Gesundheits- und Pflegesystem hat die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie besser gemeistert als viele andere (europäische) Länder. Vom ehemaligen Musterland in der Krisenbewältigung ist wenig übrig geblieben. Es bedarf nun großer Anstrengungen vor allem der Beschäftigten, um einen Kollaps der Intensivstationen und nötige Triagierungen zu verhindern. Inzwischen sind auch in Österreich fast 40 Prozent aller Todesfälle in den Alten- und Pflegeheimen zu verzeichnen. Zeit für eine Aufarbeitung, wo und warum Österreich seine Vorreiterrolle seit der ersten Welle verspielt hat. weiterlesen

Win-win-win in der Krise: Pflege als Jobmotor und Zündschnur für mehr Gerechtigkeit

Ja, die Pflege. Anders als oft angenommen verursacht sie nicht nur Kosten, sondern schafft auch ganz schön viele Jobs. Rund 10 Prozent der Beschäftigten in der Europäischen Union (EU) arbeiten im Gesundheits- und Sozialwesen, inklusive Pflege. Das sind übrigens 22,8 Millionen Menschen. In Österreich haben 12 von 100 Frauen im Sektor Gesundheits- und Sozialwesen eine unselbständige Arbeit. Kostendruck und Prekarisierung plagen diesen Bereich aber seit vielen Jahren. Die Krise ist eine historische Chance, jetzt umzudenken und auf qualitativ hochwertige Beschäftigung zu setzen. Diese Beschäftigung dient dann als Jobmotor sowie als Zündschnur für mehr Gendergerechtigkeit. Eine Win-win-win-Situation also, die der folgende Artikel erläutert. weiterlesen

Zeit, um Qualitätsstandards für die Gesundheit und Langzeitpflege neu zu denken

Die weltweit herrschende COVID-19-Pandemie brachte nicht nur die Schwachstellen im Pflege- und Gesundheitsbereich besonders zum Ausdruck, sondern auch die Pflegereform vorübergehend zu Fall. Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie wurden Qualitätsstandards im Gesundheits- und Pflegewesen kurzfristig außer Kraft gesetzt. Die vorgenommenen Maßnahmen könnten für Nutzer/-innen und Beschäftigte auf Dauer zur Gefahr werden. weiterlesen

Ökonomie des Alltagslebens: Erneuern und transformieren, was uns versorgt

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass manche wirtschaftlichen Aktivitäten wichtiger sind als andere. Während viele Branchen schließen mussten, galt dies nicht für die als „systemrelevant“ eingestuften Bereiche der Wirtschaft. Am morgigen 23. Juni wird der Internationale Tag des öffentlichen Dienstes begangen, um die Leistungen des öffentlichen Sektors und seine Bedeutung für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt hervorzuheben. Ein guter Anlass, um über die Aufwertung und Weiterentwicklung dieser fundamentalen wirtschaftlichen Aktivitäten im Kontext der Daseinsvorsorge und Nahversorgung nachzudenken. weiterlesen

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