Freie Wahl der Arbeitsunfallversicherung statt AUVA?

Die Bundesregierung hat in ihrem Arbeitsprogramm die Auflösung der AUVA erwogen, die Neos fordern sie offensiv. Da wird vorgeschlagen, die Unfallrenten durch die Pensionsversicherung zahlen zu lassen, die Prävention durch die Arbeitsinspektorate durchführen zu lassen und die Unfallspitäler und Rehabzentren an die Länder zu übergeben. Alternativ schlagen die Neos vor, statt der einheitlichen AUVA das System zu privatisieren, indem jeder Unternehmer eine Arbeitsunfallversicherung abschließt, die er sich am freien Markt aussucht. All diesen Modellen und Erwägungen liegt ein Unverständnis gegenüber dem ganzheitlichen Ansatz zugrunde, den die AUVA verfolgt. weiterlesen

Mehr Zeit für Betreuung – ein Auftrag für die Entwicklung zeitgemäßer Personalberechnungen in der Langzeitpflege

Immer mehr Menschen in Österreich sind auf hochwertige professionelle Pflege und Betreuung angewiesen. Heute beziehen rund 461.000 Menschen in Österreich Pflegegeld, bis 2050 wird laut WIFO ein Anstieg auf 750.000 erwartet. Viele davon werden vermutlich auch in Zukunft die wertvolle Arbeit von Pflege- und Betreuungskräften in Anspruch nehmen. Bis 2050 werden daher Schätzungen von Versicherungsträgern zufolge rund 40.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. In der derzeit laufenden Diskussion zur Attraktivierung der Pflegeberufe braucht es daher mehr denn je Rahmenbedingungen, die Menschen für diesen Beruf begeistern und langfristig gesund im Arbeitsfeld Langzeitpflege halten. weiterlesen

Regionale Auswirkungen der Kassenzentralisierung – Entfernung der Krankenversicherung von den Patientinnen und Patienten

Im Mittelpunkt der Gesundheitsversorgung stehen die Patientin und der Patient. Ihre Bedürfnisse sind es, an denen sich das Gesundheitswesen orientieren muss. Dafür braucht es aber ein Naheverhältnis, das die zentralisierte Gesundheitskasse nicht bieten kann. Sowohl für die regionale Gesundheitsversorgung als auch die (Volks-)Wirtschaft sind negative Auswirkungen zu erwarten. weiterlesen

Die Sozialversicherungspläne der Regierung: Entmachtung der versicherten ArbeitnehmerInnen und Schwächung regionaler Versorgungsstrukturen

Die Bundesregierung plant, die neun Gebietskrankenkassen zu einer Österreichischen Gesundheitskasse zusammenzulegen. Die an sich schwer zu erklärenden Unterschiede zwischen den Leistungen für ArbeitnehmerInnen und jenen für BeamtInnen, Selbstständige und andere Gruppen werden dabei nicht angetastet. Stattdessen gefährdet die Zentralisierung maßgeschneiderte regionale Lösungen auf der Basis eines breiten Dialogs. Zudem erhalten die ArbeitgeberInnen eine Blockademöglichkeit bei Entscheidungen, die die versicherten ArbeitnehmerInnen betreffen – ein massiver Eingriff in die Selbstverwaltung. weiterlesen
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