Kampf gegen arbeitsbedingte Krebserkrankungen

In der EU sowie in Österreich sind arbeitsbedingte Krebserkrankungen die häufigste Todesursache infolge der Arbeit. Trotz dringenden Handlungsbedarfs lässt sich der Gesetzgeber für lebensrettende Maßnahmen Zeit. So ist die Einführung risikobasierter Grenzwerte in Österreich längst überfällig. Dadurch ist das Risiko einer Krebserkrankung durch Arbeit in einigen Sektoren weiterhin enorm hoch. Außerdem ist die Erfassung berufsbedingter Expositionen gegenüber krebserzeugenden Stoffen mangelhaft. weiterlesen

Medikamentenbewilligung: Kostenfaktor darf nicht zu Mehr-Klassen-Medizin führen

Versicherte haben in der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich Anspruch auf die in ihrem Fall notwendigen Heilmittel. Wenn eine Bewilligung durch die Krankenversicherung notwendig ist, wird jedoch auch ökonomischen Kriterien Beachtung geschenkt. Dies lässt befürchten, dass eine finanzielle Aushöhlung der Krankenversicherung – wie sie leider im Zuge des Umbaus der Sozialversicherungen von der letzten Regierung vorgenommen wurde – auch dazu führt, dass in Zukunft nur mehr weniger oder günstigere Medikamente bewilligt werden können. weiterlesen

Stummer Frühling 4.0

Pflanzenschutzmittel sind heute aus der industrialisierten Landwirtschaft nicht wegzudenken. Doch die Schäden, die sie an der Biodiversität anrichten, sind enorm. Wenn daran etwas geändert werden soll, muss das heutige System der industrialisierten Landwirtschaft infrage gestellt werden. weiterlesen

Mehr Zeit für Betreuung – ein Auftrag für die Entwicklung zeitgemäßer Personalberechnungen in der Langzeitpflege

Immer mehr Menschen in Österreich sind auf hochwertige professionelle Pflege und Betreuung angewiesen. Heute beziehen rund 461.000 Menschen in Österreich Pflegegeld, bis 2050 wird laut WIFO ein Anstieg auf 750.000 erwartet. Viele davon werden vermutlich auch in Zukunft die wertvolle Arbeit von Pflege- und Betreuungskräften in Anspruch nehmen. Bis 2050 werden daher Schätzungen von Versicherungsträgern zufolge rund 40.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. In der derzeit laufenden Diskussion zur Attraktivierung der Pflegeberufe braucht es daher mehr denn je Rahmenbedingungen, die Menschen für diesen Beruf begeistern und langfristig gesund im Arbeitsfeld Langzeitpflege halten. weiterlesen
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