Infektionsrisiko am Arbeitsplatz: Das Risiko für eine Corona-Infektion ist ungleich verteilt

Wer hat ein höheres Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren? Welche Rolle spielt dabei der Arbeitsplatz? Studien aus anderen Ländern zeigen, dass ökonomisch benachteiligte Gruppen einem höheren Risiko ausgesetzt sind, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren bzw. an COVID-19 zu sterben. Dies gilt insbesondere für Personen in niedrig qualifizierten Berufen. Eine Studie zeigt nun auch für Österreich ausgeprägte soziale Unterschiede im wahrgenommenen Corona-Infektionsrisiko bei der Arbeit, insbesondere zum Nachteil von Frauen und MigrantInnen. weiterlesen

Jetzt Lockdown-Lektüre gewinnen: Christoph Butterwegges „Ungleichheit in der Klassengesellschaft“

Christoph Butterwegge beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit aktuellen Erscheinungsformen der Ungleichheit, Gesundheit steht dabei im Vordergrund. Pandemien wie die Pest trugen einst zur Eindämmung sozioökonomischer Ungleichheit bei, COVID-19 wirkt eher polarisierend. Kurzarbeit und Entlassungen für Millionen Beschäftigte sowie Konkurse kleinerer Unternehmen, aber auch Extraprofite für Konzerne in krisenresistenten Branchen und Bereicherung von Finanzinvestoren, die mit Leerverkäufen auf sinkende Aktienkurse spekuliert haben.

Wir verlosen drei Exemplare des Buchs – Teilnahme per E-Mail; Einsendeschluss: 17. November 2020. weiterlesen

Corona: Sozialstaat hat Stresstest bestanden. Nun steht die Solidarität auf dem Prüfstand!

Leben und Tod hängen an einem Faden der Solidarität: Reichen die Kapazitäten des Gesundheitssystems, um alle COVID-19-Erkrankten medizinisch zu versorgen? Bleiben dabei auch noch genug Ressourcen für die Behandlung anderer Erkrankungen? Können Pflegeheime geschützt werden? Werden Pflegebedürftige nicht vernachlässigt? In der Pandemie erfährt unser Land einen ungewollten Stresstest für den Sozialstaat. weiterlesen

Österreichs Arbeitsmarkt in Europa – Wo liegen seine Stärken? Wo befinden sich Schwächen?

Ein Blick auf die Ergebnisse des aktuellen Arbeitsmarktmonitors zeigt: Österreich hat im europäischen Vergleich nicht nur Stärken auf seinem Arbeitsmarkt. In zwei von fünf Bereichen des Arbeitsmarktes liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Dieses Bild stören die hohen Ausgrenzungsrisiken: (Kinder-)Betreuung, Gesundheit, Bildung, Teilzeitarbeit können in Österreich rasch und dauerhaft zum Ausschluss vom Arbeitsmarkt führen. Das zeigen die Daten bereits seit vielen Jahren – und das ohne aktuelle Krise. weiterlesen

Zeit, um Qualitätsstandards für die Gesundheit und Langzeitpflege neu zu denken

Die weltweit herrschende COVID-19-Pandemie brachte nicht nur die Schwachstellen im Pflege- und Gesundheitsbereich besonders zum Ausdruck, sondern auch die Pflegereform vorübergehend zu Fall. Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie wurden Qualitätsstandards im Gesundheits- und Pflegewesen kurzfristig außer Kraft gesetzt. Die vorgenommenen Maßnahmen könnten für Nutzer/-innen und Beschäftigte auf Dauer zur Gefahr werden. weiterlesen

Gesundheit ist keine Ware! Für eine öffentliche, solidarische und europäische Gesundheitsstrategie

Wer die Gesundheitspolitik bisher als neutrales Terrain betrachtet hat, auf dem sich die Medizin und andere Wissenschaften mit Expertisen überbieten und ideologische Differenzen keine Rolle spielen, wurde in den letzten Monaten Lügen gestraft. Die Corona-Krise zeigt: Unsere Gesundheit ist eine politische Angelegenheit. Betrachten wir Krankenhäuser als Unternehmen und Ärzt*innen als Dienstleister? Überlassen wir die Regulierung der Gesundheitssysteme der „unsichtbaren Hand des Marktes“? Diese Fragen gilt es nach der Pandemie mit all ihrer Dringlichkeit zu stellen. Und europäisch zu beantworten. weiterlesen

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