Schöne neue Welt? COVID-19 und die Risiken des Homeoffice

Die rasche und weltweite Ausbreitung von COVID-19 bedeutete für viele ArbeitnehmerInnen in Österreich mit einem Bürojob einen Wechsel ins Homeoffice. Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien gewährleisten die Erreichbarkeit von ArbeitnehmerInnen auch zu Hause – und das praktisch rund um die Uhr. Die Umstellung auf Telearbeit erfolgte teils von einem Tag auf den anderen – und wirft mit Blick auf Arbeitszeit- und Arbeitsschutzbestimmungen sowie Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre große Herausforderungen auf. weiterlesen

Frauenrechtskonvention: lange To-do-Liste für Österreich in Sachen Frauenrechte

Frauenrechte wurden hart erkämpft, sie sind aber immer noch nicht selbstverständlich. Dabei hat der Staat Österreich die UN-Frauenrechtskonvention bereits 1982 ratifiziert und sich damit verpflichtet, Frauen* in allen Lebensbereichen gleichzustellen. Inwieweit dieses Ziel erreicht wurde, hat 2019 ein hochkarätig besetztes Expert*innen-Komitee zum wiederholten Mal überprüft. Ganze 40 Handlungsempfehlungen zeigen: Die Republik hat ihre Hausaufgaben noch lange nicht gemacht. weiterlesen

Gender Pay Gap – warum Transparenz wirkt und der Einkommensbericht noch nicht

Frauen weniger zu bezahlen als Männern ist verboten, nicht nur in Österreich. Trotzdem gibt es den Gender Pay Gap. Eignet sich die Offenlegung der Einkommen als Mittel gegen die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen? Ist der Einkommensbericht wirklich der Weg, um Lohndiskriminierung entgegenzuwirken? Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „Equal Pay im Fokus: Einkommen 4.0“ wurden Unternehmen beraten, die ihre Gehaltsstruktur fairer gestalten wollen. Die notwendige Transparenz, um etwas zu bewegen, versus die traditionelle Verschwiegenheit bei Gehaltsthemen ist ein Balanceakt, der die Unternehmen vor einige Herausforderungen stellt. weiterlesen

Mind the gap – Gendergaps beim Arbeitslosengeld und bei der Notstandshilfe

Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern wirkt sich nicht nur auf den Lohn und das Lebenseinkommen aus, sondern auch auf Versicherungs- und Sozialleistungen wie das Arbeitslosengeld und die Notstandshilfe. Darüber hinaus gab es bei der Notstandshilfe Regelungen, die vor allen für Frauen zu gravierenden Nachteilen führten: Lange Zeit wurde das Einkommen des Partners/der Partnerin bei der Berechnung der Notstandshilfe miteinbezogen. Diese Regelung wurde im Herbst 2017 abgeschafft. Nun liegt erstmals eine Bilanz vor, was sich seither verändert hat. weiterlesen

Gender Pay Gap: Erklärt ist nicht gerecht

In jeder Diskussion um den Gender Pay Gap kommt zuverlässig der Versuch einer Erklärung, warum der Einkommensnachteil der Frauen gerechtfertigt ist. Schließlich würden Frauen oft in Teilzeit arbeiten, hätten die falschen Berufe und wären weniger karriereorientiert. Aber: Nur weil etwas erklärt werden kann, ist es deswegen noch lange nicht gerecht. Schließlich ist es auch eine Erklärung, dass Frauen weniger verdienen, weil sie keine Männer sind – eine gute Begründung ist es allerdings nicht. weiterlesen

Frauenvolksbegehren: Es ist Zeit, Neues zu wagen

Das Frauenvolksbegehren geht in die Endrunde. Ab heute können Bürger*innen ihre Stimmen abgeben, um sich für einen umfassenden gesellschaftlichen Wandel stark zu machen. Von 1. bis 8. Oktober kann mittels Handysignatur, Bürger*innenkarte oder an jedem Gemeindeamt Österreichs unterstützt werden. Schon eine Woche nach Beginn der Sammlung der Unterstützungserklärungen hatten über 100.000 Bürger*innen ihre Stimme für das Frauenvolksbegehren abgegeben, womit es formal erfolgreich ist und im Nationalrat behandelt werden muss. Um den neun Forderungen aber noch mehr politisches Gewicht zu verleihen, ist jede weitere Stimme von größter Bedeutung. weiterlesen
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