Frauenvolksbegehren: Es ist Zeit, Neues zu wagen

Das Frauenvolksbegehren geht in die Endrunde. Ab heute können Bürger*innen ihre Stimmen abgeben, um sich für einen umfassenden gesellschaftlichen Wandel stark zu machen. Von 1. bis 8. Oktober kann mittels Handysignatur, Bürger*innenkarte oder an jedem Gemeindeamt Österreichs unterstützt werden. Schon eine Woche nach Beginn der Sammlung der Unterstützungserklärungen hatten über 100.000 Bürger*innen ihre Stimme für das Frauenvolksbegehren abgegeben, womit es formal erfolgreich ist und im Nationalrat behandelt werden muss. Um den neun Forderungen aber noch mehr politisches Gewicht zu verleihen, ist jede weitere Stimme von größter Bedeutung. weiterlesen

Gendersensible Nachfolgeplanung als Schlüssel zu mehr Frauen in Führungspositionen

Im Rahmen einer – vom Netzwerk Wissenschaft der AK Wien geförderten – Masterarbeit wurden anhand von qualitativen Interviews mögliche Einflussfaktoren auf die weibliche Unterrepräsentanz in den Führungsetagen österreichischer Unternehmen untersucht. Das zentrale Ergebnis: Neben notwendigen gesetzlichen Regelungen, wie z. B. Quoten, kann die Wirtschaft durch Eigeninitiative einen wesentlichen Beitrag leisten, um weiblichen Führungskräften den beruflichen Aufstieg zu ermöglichen und so den Anteil von Frauen in Managementpositionen zu erhöhen. Chancengleichheit als Unternehmensziel, familienfreundliche Werte und ein Commitment der obersten Führungsspitze bilden dafür die notwendige Basis. Wie aus der Unternehmenspraxis hervorgeht, ist neben transparenten Strukturen, Mentoring sowie bedürfnisorientierten Arbeitsmodellen ein nach Gender- und Diversity-Gesichtspunkten ausgelegtes Nachfolgemanagement entscheidend. weiterlesen

Der Mindestlohn ist weiblich

Man trifft sie beim Haareschneiden, wenn sie den Kaffee servieren oder das Büro putzen: Beschäftigte, die weniger als 1.500 Euro im Monat verdienen. Mehr als 350.000 Menschen in der Privatwirtschaft verdienen gemessen an Vollzeitarbeit weniger als 1.500 Euro brutto im Monat. Zwei Drittel davon sind Frauen. weiterlesen

Wie profitieren Frauen vom Digitalen Wandel

Sind Frauen anders vom Digitalen Wandel betroffen als Männer? Dazu beantwortet der Beitrag fünf Fragen: Finden die Interessen von Frauen im Digitalen Umbruch Gehör? Was bedeutet Digitalisierung für die Arbeitsplätze von Frauen und was für Vertielungsfragen? Werden Buben und Mädchen gleich gut auf die neuen Anforderungen vorbereitet? Bringt die Digitalisierung Vorteile für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? weiterlesen

Migration und Geschlecht am Arbeitmarkt: Warum eine gleichstellungspolitische Perspektive wichtig ist

Allzu oft werden Menschen mit „Migrationshintergrund“ oder „Migrant_innen“ homogenisiert, obwohl diese Gruppen in sich sehr heterogen sind: Abhängig vom Herkunftsland, (Aus)Bildung und Alter gibt es unterschiedliche Erfahrungen und Barrieren am Arbeitsmarkt. Neben der Nicht- Unterscheidung zwischen den verschiedenen Gruppen wird die Geschlechterperspektive oft im gesellschafts- und arbeitsmarktpolitischen Diskurs marginalisiert. Dieser Beitrag richtet daher den Blick sowohl auf die Geschlechterdimension als auch auf die Unterscheidung der verschiedenen Gruppen: insbesondere auf Frauen und Männer mit Migrationshintergrund und jene, die in den Vorjahren einen positiven Aufenthaltsstatus erhalten haben. weiterlesen
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