12-Stunden-Tag und Ruhezeitverkürzung im Tourismus – wie wirkt sich das aus?

Die angedachten Flexibilisierungen im Arbeitszeitgesetz zugunsten der ArbeitgeberInnen betreffen den Tourismus sehr wesentlich und führen in der Folge zu Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen. Denn Ausweitungen der täglichen bzw. wöchentlichen Arbeitszeiten sowie Verkürzungen von Ruhezeiten bei geteilten Diensten bedeuten für die Beschäftigten noch weniger Planbarkeit von Freizeit, noch weniger Schlaf, noch weniger Privatleben, noch mehr Belastungen und erhöhte Unfall- und Erkrankungsgefahr. Im Endeffekt wird die Unzufriedenheit bei den Beschäftigten im Tourismus noch mehr steigen und zum endgültigen Verlust der Attraktivität der Branche führen.

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Arbeiten weit weg von Zuhause? Anforderungen an eine überregionale Vermittlung

Die Wintersaison geht mit dem Osterwochenende zu Ende. Somit ist dann auch die Diskussion über die Vermittlung von arbeitsuchenden OstösterreicherInnen in den Westen des Landes eingeschlafen. Zu Beginn der Sommersaison, spätestens aber mit dem ersten Schneefall im Herbst wird die Diskussion wieder die Gemüter erhitzen. Daher ist jetzt eine gute Zeit, das Thema sachlich von verschiedenen Seiten zu betrachten. Schließlich ist überregionale Vermittlung nicht nur ein Tourismusthema.

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Gegen die Erosion des Rechtsstaats

Durch das Einschreiten der Arbeiterkammern im Rahmen des AK-Rechtsschutzes lassen sich gesellschaftliche Entwicklungen aufgrund der von der Politik geschaffenen Rahmenbedingungen klar erkennen. Am häufigsten müssen ArbeitnehmerInnen, die sich dort beraten lassen, um unbezahlt bleibende Arbeitslöhne streiten. Außerdem treten sozialversicherungsrechtliche Vergehen der Arbeitgeber zutage.

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